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SIMON ROBERTS 12/03/2017
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 10. März bis 22. April 2017

Simon Roberts "Landscape Studies of a Small Island"
Photograph
1974 geboren in  London/GB
lebt und arbeitet in Brighton/GB


"Landscape Studies of a Small Island ist die erste Ausstellung des britischen Fotografen Simon Roberts in Österreich. Roberts ist ein produktiver und international renommierter Fotograf der zeitgenössischen britischen Fotoszene. Die Ausstellung im FOTOHOF gibt einen Überblick zu seinen umfangreichen Bildserien We English, The Election Project und Pierdom.
Nicht wertend und frei von Ironie, begann Roberts 2005, sich mit der Frage auseinander zu setzen, was es für ihn bedeutet, britisch zu sein. Er beschloss, seine Kamera auf sein eigenes Land zu richten, auf die Briten und ihre Landschaft. Das Ergebnis sind diverse Bildserien, welche die politische, soziale und kulturelle britische Landschaft zeigen.  
We English entstand auf einer einjährigen Reise quer durch England, die Simon Roberts im Wohnmobil unternahm; letzteres war dabei mehr als nur ein Transportmittel, es wurde als Aussichtsplattform und der damit erhöhten Perspektive zu einem integralen Bestandteil seiner Arbeit. Für The Election Project wurde Simon Roberts 2010 beauftragt, die Wahlkampagne der britischen Parlamentswahlen zu dokumentieren. Erneut fotografierte er aus der leicht erhöhten Perspektive seines Wohnmobils und verfolgte die beispiellose Vielfalt an politischen Parteien in seinem Land. In Pierdom richtet er seine Aufmerksamkeit auf das Wahrzeichen der britischen Freizeitgestaltung, das Meer. Roberts folgt dem britischen Küstenverlauf und dokumentiert alle 58 Piers in den Bade- und Küstenorten Großbritanniens."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"

FRANCOIS FONTAINE | JULIEN MIGNOT 06/03/2017
Leica Galerie Salzburg
Ausstellung 3. März bis 1. April 2017

"IM LICHT DER SCHEINWERFER"

Julien Mignot "Les Invisibles"
Photograph
1981 geboren in Clermont-Ferrand/F
lebt und arbeitet in Paris/F

Francois Fontaine "Silenzio!"
Photograph
1968 geboren in Paris/F
lebt und arbeitet in
Paris/F

"Die Leica Galerie Salzburg präsentiert vom 3. März bis zum 1. April 2017 beeindruckende Aufnahmen von Mary Ellen Mark, François Fontaine, Julien Mignot & Camille Rousseau.
Alle Fotografen haben das Genre „Film" als gemeinsamen Nenner und auf ihre ganz individuelle künstlerische Art und Weise interpretiert.

Keine Geringeren als Alfred Hitchcock, Wim Wenders und Pedro Almodovar standen Pate, als François Fontaine seinen lang gehegten Wunsch realisierte, eine Arbeit über das Kino zu machen. Für seine Fotostrecke„Silenzio!" hat er zahlreiche Filme gesichtet, ganz persönliche Lieblingsfilme und solche, die Geschichte schrieben. Dabei hat er ikonenhaft komponierte Filmstills gefunden ebenso wie kunstvoll ausgeleuchtete Sets. Im Untertitel nennt der französische Fotograf seine Bildserie „Mémoires du cinema"und meint damit – auf die Filmgeschichte bezogen – die eigene, persönliche Erinnerung und das kollektive Gedächtnis gleichermaßen. Fontaine hat die Motive mit einer Leica CM von dem Bildschirm abfotografiert. Entstanden sind Filmstills – voller Erinnerungen, kinematografischer Zitate und traumverlorener Assoziationen.
Francois Fontaine begann während des Kunstgeschichtsstudiums zu fotografieren und absolvierte zahlreiche Fotoreisen nach Südostasien. 1997 wird seine Arbeit „Phnom-Penh Jails" mit dem Kodak-Preis für kritische Fotografie ausgezeichnet. 2005 war er Finalist des renommierten Leica Oskar Barnack Awards. 2011/12 entstand die Serie „Silenzio!", die 2012 erstmals präsentiert wurde.

Die Fotografien von Julien Mignot spielen mit dem komplexen Verhältnis des Oberflächlichen und des Nichtsichtbaren. Was zeigt ein Porträt? Gibt es etwas hinter der Oberfläche, dass der Betrachter zwar spürt, aber nicht sehen und benennen kann?
Diesen Fragen ist der französische Fotograf auf der Spur, wenn er seine schwarzweißen Aufnahmen gemeinsam mit der Künstlerin Camille Rousseau bearbeitet und die sensiblen Porträts somit zu vielschichtigen Bildern mit geheimnisvollen Botschaften werden. Rätselhafte Zeichen, zarte Lichtspuren, transparente Gebilde legen sich um und über die Motive, ergänzen die Bilder und lassen individuelle Charakterstudien der Porträtierten hervortreten. Dass es sich um prominente Filmstars handelt, die hier gezeigt werden, gibt dem Projekt eine zusätzliche Ebene. Denn gerade die Stars, die stets im Rampenlicht stehen wissen sehr genau wie sie gesehen werden und was sie von sich preisgeben wollen.
Julien Mignot arbeitet für zahlreiche internationale Magazine, vor allem im Bereich der Musikfotografie. Das Projekt „Les Invisibles" brachte ihn zum Film – die Bilder entstanden 2015 während der Internationalen Filmfestspiele von Cannes."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
GERTRUD FISCHBACHER 21/01/2017
galerie im traklhaus salzburg
ausstellung 19. Jänner bis 4. März 2017

Schwerpunkt Fotografie
Gertrud Fischbacher, Manfred Grübl, Dieter Huber, Aglaia Konrad, 
Sigrid Kurz, Bele Marx & Gilles Mussard, Rita Nowak, Lois Renner, Anja Ronacher, Margherita Spiluttini, Elisabeth Wörndl


Gertud Fischbacher
Photographin
1967 geboren in Kuchl/A
lebt und arbeitet in Salzburg/A und Köln/D

"Die Landesgalerie zeigt (nach der erfolgreichen Präsentation der Schau auf der Kunstmesse PARALLEL VIENNA im September) Beispiele aktueller Fotokunst von Künstler/innen mit Salzburg-Bezug. Ein vielseitiger Einblick in das wachsende Segment künstlerischer Ausdrucksformen mittels Fotografie. Vor allem jüngere und hier in der Mehrheit weibliche Künstlerinnen widmen sich der Fotokunst.
Die Ausstellung zeigt sechs Positionen (fünf davon sind Frauen) Gertrud Fischbacher, Manfred Grübl, Sigrid Kurz, Bele Marx, Anja Ronacher, Elisabeth Wörndl, die von Dr. Margit Zuckriegl ausgewählt wurden.
Zu den Serien dieser sechs Kunstschaffenden zeigen wir Arbeiten von bekannteren Salzburger Foto-Künstler/innen: Dieter Huber, Aglaia Konrad, Rita Nowak, Lois Renner, Margherita Spiluttini.
Anja Ronacher zeigt eine Serie von kleinen, von schwarz dominierten Fotografien auf Baryt-Papier mit großteils archäologischen, urgeschichtlichen Motiven.
Gertrud Fischbacher zeigt Waldmotive, die sie bei ihrem Aufenthalt in Norwegen geschaffen hat."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
IRAN CONTEMPORARY 30/01/2017
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 27. Jänner bis 4. März 2017

IRAN CONTEMPORARY
Hannah Darabi, Farzane Ghadyanloo, Navid Reza Haghighi, Laurence Rasti,
Behnam Sadighi, Bahram Shabani, Newsha Tavakolian

Hannah Darabi "HAUT BAS FRAGILE, 2013"
Photographin
1981 geboren in  Tehran/Iran
lebt und arbeitet in Paris/F

Farzane Ghadyanloo "Thursdays, 2011-2015"
Photographin
1987 geboren in  Tehran/Iran
lebt und arbeitet in
Tehran/Iran

Laurence Rasti "There Are No Homosexual in Iran, 2014-2016"
Photographin
1990 geboren in  Geneva|CH
lebt und arbeitet in
Geneva|CH

Behnam Sadighi "Holidays, 2010-2012"
Photographer
1979 geboren in  Sari/IRAN
lebt und arbeitet in
Tehran/IRAN

Bahram Shabani "Street Photography, Evening Portrait, 2011"
Photographer
1987 geboren in  Kolur/IRAN
lebt und arbeitet in
Tehran/IRAN


"Die Bilder der Ausstellung geben Einblicke in Lebensbereiche und soziale Bedingungen des Iran, die Außenstehenden nicht zugänglich sind. Das reicht von alltäglichen Veränderungen im Stadtbild Teherans über private und vom Staat nicht kontrollierbare Lebensbedingungen innerhalb iranischer Mittelstandsfamilien bis hin zu Fotografien von Menschen, die sich in eine Parallelwelt flüchten.
Eindrückliche anonyme Straßenportraits von Behnam Shabani visualisieren die Befindlichkeit von Pendlern, die aus den Vorstädten in die Innenstadt von Teheran strömen, während sich Navid Reza Haghighi der Inszenierung von Öffentlichkeit in Teherans Parkanlagen widmet.
Mit symbolisch aufgeladenen Portraits thematisiert Laurence Rasti in der Arbeit There are no Homosexuals in Iran die prekäre, mit schweren Strafen bedrohte Situation gleichgeschlechtlich orientierter Menschen. Bahram Sadiqhi begleitet junge Menschen an einsame Strände, wo sie in kleinen Gruppen unbeobachtet für sich sein können. In dramatischer Beleuchtung vor den Hintergrund großstädtischer Architektur gesetzt, zeigen die inszenierten Portraits von Newsha Tavakolian, wie moderne Lebensformen auch im Iran Individuen ebenso trennen wie verbinden. Hannah Darabi entwickelt ihre Bildergeschichten aus dem Teheraner Alltag und Farzane Ghadyanloo wendet sich chaotisch-liebevollen Familientreffen im eigenen Haus zu."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
DIRK BADER | ANDREAS ZEISCHEGG 21/01/2017
Leica Galerie Salzburg
Ausstellung 21. Jänner bis 25. Februar 2017

Dirk Bader "MEMENTO FLORI"

Photograph

lebt und arbeitet in München/D


Andreas Zeischegg "MEMENTO FLORI"
Photograph

lebt und arbeitet in München/D

"Das Fotografen Duo Dirk Bader und Andreas Zeischegg zeigen vom 20. Jänner bis 25. Februar 2017 „Memento Flori", zu sehen in der Leica Galerie Salzburg.
Die Vergänglichkeit alles Irdischen - Der Begriff des „Memento Mori" (Latein - Gedenke zu sterben) ist in der Kunstgeschichte seit dem 8. Jahrhundert ein Begriff.
Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf diesen Grundgedanken ohne jedoch die übliche Symbolik zu verwenden. Die fotografischen Arbeiten konzentrieren sich im Wesentlichen auf die Metaphorik des Blumen Motivs und auf die „Blütezeit des Weiblichen".
Die Bilder strotzen geradezu vor visueller Opulenz und Farbenpracht. Gleichermaßen zeigen sie eine mysteriöse Morbidität. Alles scheint zu ertrinken und in der Tiefe zu verschwinden.
Einige Bilder nehmen in abstrahierter Form die Motivik kommerzieller Beauty-Fotografie auf. Die plakativen Farben erinnern an Charakteristiken der Pop Art, die pastos wirkende Struktur an die klassische Ölmalerei."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
ANJA HITZENBERGER 21/12/2016
ArtPort Galerie Salzburg
Ausstellung 16. Dezember 2016 bis 8. Februar 2017

Anja Hitzenberger
"Extra Large" / "Still Life"
Photographin, Medienkünstlerin
geboren in  Salzburg/A
lebt und arbeitet in NewYorkCity/USA und Wien/A


"Die Fotografie-Serie "Extra Lagre" beschäftigt sich mit unserer heutigen Esskultur und wie uns Nahrungsmittel visuell durch Werbung im öffentlichen Raum aufgedrängt werden. Die Arbeiten "Still Life" sind achtlos weggeworfenes Essen, zurückgelassen auf Straßen und Gehsteigen. Weggeworfenes erzählt Geschichten: über Menschen, unsere Gesellschaft, über Kultur und Tradition." ArtPort Galerie
 
"Die Medienkünstlerin Anja Hitzenberger verlässt sich nicht auf genretypische Zuordungen: sie ist Fotografin und Filmemacherin, sie arbeitet mit Interventionen und Installationen, sie taucht ein in die Welt der tänzerischen Bewegungen, in Räume von Architektur und Stadtgefüge und der urbanen Statisterie. Sie untersucht die Welt rund um ihre eigene Person und schildert sie so, wie sie ist - oder wie sie nicht ist. Die Diskrepanz zwischen dem alltäglichen So-Sein und dem Spezifischen Sein-Wollen ist die Grenzzone, in der sie ihre Motive und Themen findet. Sie sieht Menschen, Situationen, Orte und denkt darüber hinaus: was ist das, was man sieht, was präsentiert wird - und was ist das Eigentliche,
das dahinter lauert? (…)" Margit Zuckriegl

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"

ELINA BROTHERUS 28/11/2016
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 25. November 2016 bis 15. Jänner 2017

Elina Bortherus "Die Rolle des Modellss"
Photographin
1972 geboren in  Helsinki/FIN
lebt und arbeitet in Helsinki/FIN


"Die von Gilles Mora für den Pavillon Populaire in Montpellier kuratierte Retrospektive aus 20 Jahren zeigt nun auch zum ersten Mal das fotografische und filmische Werk der finnischen Künstlerin Elina Brotherus in Österreich.
Die Ausstellung, die im Anschluss noch im Turku Museum of Art zu sehen sein wird, konzentriert sich im Fotohof vor allem auf die Rolle des Modells im Werk der Künstlerin. Schon 1840 hatte das rätselhafte Selbstbildnis des (Mit-)Erfinders der Fotografie, Hippolyte Bayard, eine allgemeine Verwunderung ausgelöst. Seine Inszenierung als Ertrunkener sollte nicht nur seinen Schmerz über die vermeintlich zu geringe Beachtung für seine bahnbrechende Leistung ausdrücken, sondern zeigt hier zum ersten Mal die Möglichkeit der Verschränkung von Fotograf und Modell in einer Person auf.
Dieses Wechselspiel wird bei Brotherus zum Hauptthema (neben ihrer Beschäftigung mit Landschaft) und drückt sich bereits zu Beginn ihres Schaffens in psychologisierenden Selbstdarstellungen aus. Wie zuvor bei Claude Cahun oder etwa auch bei Cindy Sherman ist hier Selbstinszenierung nicht nur Teil einer Reflexion über das eigene Ich zwischen Katharsis und Spiel, sondern auch ganz allgemein als Referenz auf die Bildende Kunst zu verstehen.
Die kontinuierliche Arbeit am Bild und der autonome Auftritt im Bild verschafft der Künstlerin die Freiheit, in einer Art Soliloquien, ihre intimen Momente dem Betrachter, wenn auch verschlüsselt, anzuvertrauen und ihn als Verbündeten auf ihren Wanderungen und Reisen durch die Welt teilhaben zu lassen."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"

CRAIG SEMETKO 24/10/2016
leica galerie salzburg
ausstellung 21. oktober 2016 bis 15. jänner 2017

„FUNNY BUSINESS"

Craig Semetko
Photographer
geboren 1961 in Detroit/USA
lebt in Los Angeles/USA

»Die Kunst die Einzigartigkeit eines Augenblicks festzuhalten, beherrscht Craig Semetko wie kaum ein Anderer.
 In der Ausstellung „Funny Business" zeigt die Leica Galerie Salzburg ein Best-Of seiner berühmtesten und heitersten Fotografien.
Craig Semetko ist bekannt für seine nicht gestellten, spontan entstandenen Fotografien. 
Ob es sich um einen Elefanten handelt, der sich in Bangkoks Nachtleben verirrt, eine Szenerie in einer Männertoilette in der Marilyn Monroe eine nicht unwesentliche Rolle spielt oder um ein zu vermietendes Ufo aus Los Angeles. Semetko verbringt viel Zeit auf der Straße und ist mit viel Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
 „Wenn es schon nicht leicht ist, gute Fotos zu machen, dann sind wirklich witzige richtig schwierig" so sein Mentor Elliott Erwitt über Semetkos Fotografie."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der Serie "photographic II"
MATTHIAS KLOS 25/11/2016
Salzburg Museum Neue Residenz
Ausstellung 25. November 2016 bis 15.Jänner 2017

Matthias Klos "panoramarand"
Photograph
1969 geboren in  Hersbruck|D
lebt und arbeitet in Wien|A


"Für das Projekt „panoramarand" umrundete Matthias Klos die Stadt Salzburg entlang der Stadtgrenze zu Fuß. Als Wegbeschreibung für diese Wanderung diente ihm die „Umschreibung der Stadtgrenze" — die in der Stadtverordnung schriftlich fixierte Grenze der Stadt. Matthias Klos folgte dieser niedergeschriebenen, dennoch imaginären Linie flaneurhaft um Salzburg herum, dabei stets auf öffentlich zugänglichem Grund.
Anstoß für dieses Projekt war das bekannte Panoramagemälde von Johann Michael Sattler aus dem 19. Jahrhundert. Dieses Gemälde mit einer Fläche von gut 124 Quadratmetern ist das einzige umfassende Abbild der Stadt Salzburg im 19. Jahrhundert. In einer idealperspektivischen 360º-Projektion eröffnet dieses Bild einen Blick auf die Stadt und ihren Rand, von einem zentralen und zum Entstehungszeitpunkt nicht öffentlich zugänglichen Punkt auf dem Festungsberg. Dieses Panoramabild zeigt und konstruiert zugleich „Salzburg" als ein Sujet, das bis heute über Grenzen hinweg vermarktet wird.
Mit seinem Erwandern der Stadtgrenze verknüpft der Künstler die legistische Ordnung der abstrakten Grenze und das Image, das die Stadt Salzburg von sich pflegt, mit Orten, die entlang der Stadtgrenze liegen."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"

ANTON STEFAN 14/10/2016
schloss arenberg / leica galerie salzburg
ausstellung 9.Oktober 2016 bis Februar 2017

Anton Stefan "grenzenlos - schwerelos"
Photograph
geboren 1964 in Salzburg/A
lebt und arbeite in Salzburg/A

"Anton Stefan`s Photoserie "grenzenlos - schwerelos" entstand bei diversen Produktionen des Ballettdirektors und Choreographen Peter Breuer mit dem Salzburger Landestheaterensemble. Ebenso werden Photographien vom "Ballet de Camagüey" ausgestellt, welches Anton Stefan auf einer Tournee durch Kuba fotografische begleitete.
Die schwarz-weißen Fotografien zeigen intime Details hinter den Kulissen und beeindruckende Momente auf den Brettern, die die Welt bedeuten."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"
CHRSTIAN WACHTER 31/07/2016
Fotohof archiv salzburg
Ausstellung 29. Juli bis 19. September 2016

Christian Wachter "EUROPE. rêvée, revue, revisited"
Photograph und Künstler
1957 geboren in Oberwart/A
lebt und arbeitet in Wien/A

"Beeinflusst von zentralen europäischen Denkern wie Jacques Rancière, Ferdinand de Saussure und Walter Benjamin begab sich der Österreichische Fotokünstler Christian Wachter im Jahr 1992, direkt nach der Unterzeichnung der Maastrichter Verträge und der Verkündung der Regeln für die neue politische Union, auf die Suche nach den Ideen und Idealen, auf denen das neue Europa sich errichten wird.

In städtebaulichen Arrangements und der Architektur Pariser Plätze (aber auch in Wien und Italien) findet er Zeichen - die nach de Saussure nicht nur abbilden, sondern Realität aktiv produzieren - für das was war und das was kommen wird: "als würde man aus ferner Vergangenheit auf Gegenwart und nahe Zukunft blicken".          
In dieser Serie, die von Christian Wachter 2013 in seinem eigenen Archiv quasi wiederentdeckt wurde, zeigt er in 12 Kapiteln große analoge Barytprints, die mit historischen Schrifttypen erweitert wurden, um einen "formalen Anachronismus zu erreichen und ein strukturelles "Unvernehmen" (Jacques Rancière) in den Beziehungen von Bildern und Legenden mit- und untereinander.
"

Es ist "keinesfalls eine enzyklopädisch-dokumentarisch-systematisch-topografische Beschreibung von "Europa". Vielmehr eine eigensinnige, sogar "häretische" Geschichtsschreibung, europäische IMAGI−NATIONEN sozusagen."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"

MORTEN ANDERSEN 13/09/2016
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 30. September bis 19. November 2016

Morten Andersen "Untitled.Cities"
Photograph
1965 geboren in  Akershus/NOR
lebt und arbeitet in Oslo/NOR


"Der norwegische Fotograf Morten Andersen begann als Jugendlicher Anfang der 1980er Jahre Freunde in der Osloer Punk Rock Szene zu fotografieren und in selbstgemachten Fanzines zu veröffentlichen.
Der literarische Begriff des „dirty realism" – die ungeschminkte, lakonische, aber leidenschaftlich teilnehmende Schilderung alltäglicher Ereignisse, Schattenseiten inklusive – beschreibt auch Andersens fotografische Arbeit. Gänzlich unakademisch, aber durch Workshops u.a. bei Nan Goldin hat er sein kraftvolles Werk entwickelt und bis heute in zahlreichen Büchern veröffentlicht.

Andersen präsentiert im Fotohof Bilder aus seinem letzten umfangreichen Buch „Untitled.Cities" von 2013. Er forscht darin nach der DNS globaler urbaner Siedlungen, ohne spezifische erkennbare Plätze zu zeigen oder sich anekdotisch mit dem Charakter oder der Atmosphäre konkreter Städte auseinander zu setzen.  In seinen rohen und expressiven Fotos geht es um die Abstraktion urbaner Strukturen, in die Fragen nach Inklusion und Exklusion, nach Machtverhältnissen und sozialer Koherenz in den öffentlichen Räumen eingeschrieben sind. In der Bibliotheksgalerie werden alle 19 Bücher Morten Andersens präsentiert."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"

GEORGES YAMMINE 29/07/2016
schloss arenberg / leica galerie salzburg
ausstellung 10.Juli bis 24.September 2016

Georges Yammine "Unterwegs mit dem West Eastern Divan Orchestra"
Photographer und Violinist
geboren 1979 in Zekrit/Lebanon

"Der im Libanon geborene Fotograf und Geiger des West Eastern Divan Orchestra, Georges Yammine, war mit seiner Kamera von Anfang an dabei.
„Seit 1999 ist das West Eastern Divan Orchestra ein Fixstern in meinem Leben, eine Quelle der Inspiration, der Kraft und der Hoffnung auf Verständigung."
In lebendigen schwarzweiß Aufnahmen bekommt der Betrachter einen wundervollen Einblick hinter die Kulissen des weltberühmten Orchesters.
Neben seiner Konzertfotografie beweist Yammine ebenso sein Talent als Street-Photographer. Zu sehen sind eine Auswahl an Bildern von Straßenmusikanten, die er in über 35 Städten, während seiner Konzerttouren, aufgenommen hat."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"
MATTHIAS HOCH 08/06/2016
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 29. Juli bis 24. September 2016

Matthias Hoch "Hotel Kobenzl. Die Geschichte eines Hauses"
Photograph und bildender Künstler
1958 geboren in  Radebeul/D
lebt und arbeitet in Leipzig/D


"Das Salzburger Hotel Kobenzl, oberhalb der Stadt gelegen, ist als ehemaliges Luxushotel bekannt. Als der Fotokünstler Matthias Hoch das Kobenzl vor zwei Jahren zum ersten Mal besucht, steht es schon seit geraumer Zeit leer. Die Zimmer sind in einem guten Zustand, nahezu unberührt und konserviert. Es ist wie eine Zeitreise. Die Pracht des einstigen Fünf-Sterne-Hauses hat etwas bekommen, was man charmant als Patina bezeichnen könnte. Anfang 2015 kommt die überraschende Wende: Bund und Land suchen dringend Plätze für Asylsuchende, das Hotel wird zum Flüchtlingsverteilzentrum. Matthias Hoch interessiert die Geschichte des Hotels, die Spuren der Nutzung, die Frage, was damals als Luxus galt. Durch die Einbeziehung von Archivmaterial kommt eine weitere Ebene hinzu, die Geschichte des Hauses wird lebendig.
      

Das Abtasten und Sehen und Verstehen von Welt ist ein Hauptanliegen in Matthias Hochs fotografischer Arbeit. Dabei steht die Geschichte des Hotel Kobenzl exemplarisch für die gegenwärtigen Veränderungen in unserer Gesellschaft."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"

ANA CASAS BRODA  SIGRID KURZ 08/06/2016
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 2. Juni bis 23. Juli 2016

Ana Casas Broda "Kinderwunsch"
Photographin
1965 geboren in  Granada/ES
lebt und arbeitet in Mexiko-City/MEX

in der Bibliothek:
Sigrid Kurz "Fanzines 1997-2015"
Photographin, Künstlerin
1958 geboren in Salzburg/A
lebt und arbeitet in Wien/A


"Die fotografischen Arbeiten von Ana Cassa Breda, meist Langzeitprojekte, sind intensiv, persönlich und radikal. In der im FOTOHOF ausgestellten Arbeit Kinderwunsch beschäftigt sich die Fotografin mit dem Themenkomplex Schwangerschaft und Mutter-Sein und setzt sich auch mit Erinnerungen an ihre eigene Kindheit auseinander, die eng an die Fotografien ihrer Großmutter geknüpft sind.

Die in der Bibliothek des Fotohof ausgestellten Fanzines 1997-2015 von Sigrid Kurz sind im Kontext ihrer Fotoarbeiten entstandene in jeweils kleinen Auflagen kopierte Hefte mit dem Titel ISSUES. Ähnlich einem Skript sind unterschiedliche Foto- und Textsequenzen in Beziehung gesetzt. Man findet Bezüge zum Film, zum Ausstellungsraum, zu Medien, die mit Beschreibungen von Szenen, unterschiedliche Fragen zu 'Handlungsraum' und Interviews ergänzt sind. Neben den Fanzines in den Vitrinen sind drei großformatige Arbeiten des ersten und des zuletzt erschienenen Heftes ausgestellt."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"

REINHART MLINERITSCH | ILSE HAIDER | BARBARA REISINGER 16/06/2016
Stadtgalerie Lehen Salzburg
Ausstellung 9. Juni bis 22. Juli 2016

BILD.RAUM
Ilse HAIDER // Reinhart MLINERITSCH // Barbara REISINGER

Reinhart Mlineritsch
Photograph
1950 geboren in  Wien|A
lebt und arbeitet in Salzburg/A

"In der Ausstellung „Bild.Raum" stellen sich Ilse Haider, Barbara Reisinger und Reinhart Mlineritsch die Frage nach Zwei- sowie Dreidimensionalität von Kunst. Das Fotografieren, die Produktion von Bildern, das Sichtbarmachen von Strukturen und der Transfer in skulpturale Objekte sind wesentliche Bestandteile der gezeigten Arbeiten.

Reinhart Mlineritsch ist derjenige, der am konsequentesten einer klassischen Bildkunst verhaftet bleibt: er ist Fotograf, und fühlt sich nach wie vor der analogen Bildtechnik zugehörig. Seine Fotografie verdankt sich nicht einem schnellen Bilder-Erbeuten und ist im Gegensatz zu einer heutigen, digitalen, beliebigen Bilderflut von langsamer und bedächtiger Art. Die genau komponierten Bilder entstehen in Stadtperipheriezonen, auf ausgedehnten Reisen und Naturerkundungen."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"

CHRISTIAN ECKER 17/06/2016
Eboran Galerie Salzburg
Ausstellung 15. Juni bis 15. Juli 2016

natur:gemäß

Christian Ecker
Photograph, Künstler
1961 geboren in  Salzburg/A
lebt und arbeitet in Salzburg/A

"„talaus tagein"
Das Aufspühren des grafisch, malerischen mit der Kamera war der Ausgangspunkt für die Werkserie „talaus-tagein". Über zwei Jahre war Christian Ecker immer wieder mit der Kamera an der Krimmler Ache und dokumentierte das Fließen des Wassers. Damit knüpft er an sein bisheriges bildnerisches Schaffen an, das von einem linearen Gestaltungsprinzip geprägt ist. Durch den fotografischen Prozess entstehen zeitverzögerte Momentaufnahmen die wie gestisch gemalte Bilder wirken. Scharfes wird unscharf, weich fließend. Einzelne Spritzer des Wassers bilden sich zu Linien aus. Das scheinbar chaotische ist fließende Ordnung. Die Bilder wirken meditativ, strahlen Stille und Ruhe aus - und doch ist die Dramaturgie einem Ordnungsprinzip folgend und signalisiert eine in sich starke Dynamik aus Bewegung.

„Vom Wasser beweint"
Eine Fotoarbeit die die Veränderung des Böschungsbewuchses an der Salzach ein Jahr nach dem Hochwasser von 2013 zeigt. Auch in dieser Arbeit bildet das grafisch - lineare der Ansammlungen, Verdichtungen, Bündelungen, Wicklungen, Ablagerungen, Auftürmungen, Anschwemmungen den Gegenstand der Fotoarbeit. Hängengebliebenes baut sich auf, verdichtet sich, erweitert das
zarte Geäst mit Knoten und schichtweisen Überlagerungen.

„Cyanobakterien, Cyanotypien"
Vor 2,5 Milliarden Jahren beginnt das spannendste Kapitel der Erdgeschichte: Die chemische Umwandlung der sauerstofflosen Gashülle in jene Atmosphäre, die uns heute die Luft zum Atmen schenkt. Eine Milliarde Jahre nach den ersten Organismen verändern im Wasser heimische Cyanobakterien die Lebensbedingungen auf der ganzen Erde entscheidend. Diese winzigen Einzeller nutzen das Sonnenlicht zur Photosynthese und setzen dabei als Abfallprodukt Sauerstoff frei. Den Cyanobakterien und ihrer massenhaften Sauerstoffproduktion ist es zu verdanken, dass sich das lebensspendende Gas in der Atmosphäre anreichern konnte. In dieser Arbeit weicht Ecker vom reinen Abbilden der Natur ab und erarbeitet seinen Zugang zu den Bakterien mittels gestisch abstrakter Pinsel und Graphitzeichnungen. Ausgangspunkt sind die ovale Urform der Bakterien. Ein kompositorisches Zusammenspiel von Pinsel-und Bleistiftzeichnung beginnt. Danach wurden die Zeichnungen verfilmt und auf lichtempfindlich beschichtetem Aquarellpapier belichtet."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"

CIARAN OG ARNOLD, ENDA BOWE, EAMONN DOYLE, EMER GILESPIE, SHANE LYNAM, DARA MCGRATH, YVETTE MONHAN 17/04/2016
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 8.April bis 28.Mai 2016

Zeitgenössische Fotografie aus Irland

Ciaran Og Arnolds "Going out, looking to score a woman"
Photographer
1977 geboren in  Ballinasloe Co Galway/IE
lebt und arbeitet in IE

Enda Bowe "Teannalach"
Photographer
geboren in Belfast/IE
lebt und arbeitet in London/UK

Eamonn Doyle "ON"
Photographer
1969 geboren in Dublin/IE
lebt und arbeitet in Dublin/IE

Emer Gillespie "Fallen Woman"
Photographer
1980 geboren in Cork/IE

Shane Lynam "Inner Field"
Photographer
lebt in Dublin/IE

Dara McGrath "Priject Cleansweep"
Photographer
1970 geboren in Limerick City/IE
lebt und arbeitet in Cork/IE

Yvette Monahan "The thousand year old boy"
Photographer
lebt und arbeitet in Dublin/IE


"Mit dieser Ausstellung, die in Kooperation mit der Gallery of Photography in Dublin entstanden ist, gibt der FOTOHOF einen Einblick in die aktuelle Fotokunstszene Irlands.

Ciarán Óg Arnolds "Going out, looking to score a woman" ist eine unverblümte Milieustudie des irischen Nachtlebens. Szenen aus schmierigen Pubs, Menschen auf der Suche nach Glück, Alkohol und Beziehungen. Enda Bowe forscht ausgehend vom gälischen Begriff "Teannalach" (Bewusstsein) nach der Ästhetik des Gewöhnlichen in einer irischen Kleinstadt. Eamonn Doyle konzentiert sich in seiner Serie „ON" auf Passanten im Zentrum Dublins, festgehalten in merkwürdigen Augenblicken. Emer Gillespie untersucht in "Fallen Women" das Schicksal lediger Frauen, die gezwungen wurden, ihre Kinder zur Adoption freizugeben.
Shane Lynam zeigt eine Auswahl aus seiner aktuellen Serie "Inner Field" - großformatige Landschaftsfotografien aus dem urbanen Raum und der Peripherie Dublins. Dara McGrath untersucht mit ihrem "Project Cleansweep" die hundertjährige Geschichte von Experimenten des britischen Militärs mit chemischen Waffen und beschreibt dadurch entstandene Auswirkungen auf Umwelt und Mensch. Yvette Monahans meditative und filmische Fotoarbeit "The thousand year old boy" thematisiert die Poesie und Geschichte der Küstenlandschaften im Westen Irlands.

Einen wichtigen Beitrag bringen 20 aktuelle Fotobücher aus Irland in die Ausstellung ein. Ausgewählt von den Kuratorinnen der Gallery of Photography, Tanya Kiang und Trish Lambe, gemeinsam mit dem FOTOHOF, repräsentieren sie den Facettenreichtum der zeitgenössischen irischen Fotoszene."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

PIERGIORGIO BRANZI 09/03/2016
leica galerie salzburg
ausstellung 3. april bis 23. märz 2016

„Flaneur"

Piergiorgio Branzi
Photographer
geboren 1928 in Signa/I
lebt und arbeitet im Italien

»Mit großem Feingefühl für besondere Details fotografiert Branzi Bilder, die in ihrer Komposition und in der Wahl der Sujets zum Träumen anregen. Durch ihre Originalität und teils subtilen Sarkasmus wirken sie lebendig und prägen sich im Gedächtnis spielerisch ein.
Gekonnt verbindet Branzi zwei sehr unterschiedliche Stilformen: Die spontane Reportage eines Henri Cartier Bessons und den strengen Formalismus von Giuseppe Cavalli. Durch diese Verbindung gelingt es Branzi eine ganz neue Bildsprache zu schaffen.
Die Bilder von Piergiorgio Branzi wurden von der „MoMA" in San Francisco, vom Guggenheim Museum in New York, dem „Fine Art Museum" in Huston Texas und von zahlreichen internationalen Galerie gekauft.
Mit Mario Giacomelli, Mario De Biasi und Gianni Berengo Gardin gilt Branzi heute als einer der Großen der italienischen Fotografie des 20. Jahrhunderts."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der Serie "photographic II"
CATHARINA FREUIS 07/03/2016
fotogalerie wien
ausstellung 22. februar 2016 bis 26. märz 2016
SOLO VII


Catharina Freuis -Blendwerk-

Photographin
1985 geboren in Wien/A
lebt und arbeitet in Wien und Bregenz/A


"In ihrer SOLO-Ausstellung in der FOTOGALERIE WIEN präsentiert Freuis einen Überblick über die verschiedenen Ansätze ihrer Raum-Interventionen. Dabei interessiert sie die Frage, wie Raum immer wieder anders transformiert oder reduziert werden kann und dennoch als solcher erkennbar bleibt bzw. unkenntlich wird. Sie provoziert neue Wahrnehmungen von Raum und erreicht, dass die Auseinandersetzung mit diesem lebendig bleibt und neue Zugänge eröffnet. In ihrer Arbeit spielt die Beschäftigung mit Fotografie als einem Medium zwischen Wahrheit und Fiktion bzw. in der Auseinandersetzung mit Zwei- und Dreidimensionalität eine entscheidende Rolle. Freuis’ Interventionen lösen auf unterschiedliche Weise Irritationen aus; neben surrealen Metamorphosen hat sie speziell mit Perspektiven sowie mit dem Kontrast von Licht und Dunkelheit gearbeitet, u.a. in den Serien Arrangements und Darbietung, wo sie dadurch Verunsicherung schafft, dass sie den Raum – und damit die BetrachterInnen – in einen Zustand zwischen Begrenzung und Öffnung, Sichtbarkeit- und Unsichtbarkeit, Hell und Dunkel versetzt. In neuester Zeit – in ihrem dreiteiligen, jeweils aus mehreren Fotografien bestehenden Werkzyklus Symphony – wendet sie musikalische Prinzipien auf ihre Raumuntersuchungen an. Hier arbeitet Freuis mit den Mitteln der äußersten Reduktion, mit Raumkonstitutionen durch Objekte sowie mit perspektivischen Experimenten und vielfältigen, verschieden starken, bis fast zur Raumauflösung kommenden Lichtsetzungen."

Fotogalerie Wien

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"
PAOLO SOLARI BOZZI 17/01/2016
leica galerie salzburg
ausstellung 15. januar bis 27. februar 2016

„Mein Blick auf Sambia und Namibia"

Paolo Solari Bozzi
Photographer
geboren 1957 in Rom/I
lebt und arbeitet im Celerino/CH

»Seit seinem 15. Lebensjahr fotografiert Paolo Solari Bozzi analog und entwickelt seine Filme selbst in der Dunkelkammer.

Nach einem Schicksalsschlag im Jahre 2011 reiste er fünf Monate durch die Länder des südlichen Afrikas. Eine Auswahl der dabei entstandenen Schwarz-Weiß Fotografien zeigt er im Rahmen der Ausstellung „Mein Blick auf Sambia und Namibia".
Seine Fotografien spiegeln in beeindruckender Weise die magischen Weiten der Landschaft und die Seelen der Bevölkerung wider. Mit großem Feingefühl und exzellenten Kenntnissen der fotografischen Technik zeigt Paolo Solari Bozzi Bilder, die den Betrachter berühren und zum Staunen bringen.

Zwei veröffentlichte Bildbände, „Zambian Portraits" und „Namibia Sun Pictures", werden im Rahmen der Ausstellung präsentiert.."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
Portrait aus der Serie "photographic II"
MARKUS GUSCHELBAUER 18/01/2016
kro art contemporary Wien
ausstellung 16. januar bis 25. februar 2016

„PHENOMENA"

Markus Guschelbauer
Photographer
geboren 1974 in Friesach/A
lebt und arbeitet im Wien/A

»Nach dem Studium der Fotografie am Institut für Bildende und Mediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien arbeitet Markus Guschelbauer seit 2009 als freischaffender Künstler. Er bewegt sich in den Bereichen Fotografie, Video und ortsspezifische Installation. Das Thema der Landschaft und ihrer Darstellung in der Bildenden Kunst, sowie die theoretischen und praktischen Diskurse über Natur stehen im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit.
Die Kro Art Contemporary Galerie in Wien präsentiert die 2015 während eines 6-wöchigen Residenz-Aufenthaltes in Island entstandene Serie "PHENOMENA"."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
Portrait aus der Serie "photographic II"
TOBIAS ZIELONY | PHILIP RIZK 29/11/2015
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 24.November bis 23. Jänner 2015

Tobias Zielony "A COLONIAL LANDSCAPE"
Photograph, Künstler
1973 geboren in  Wuppertal/Deutschland
lebt in Berlin|Deutschland

Philip Rizk "A COLONIAL LANDSCAPE"
Filmemacher, Autor
1982 geboren in Limassol/Zypern
lebt in Kairo/Ägyten


"Der FOTOHOF zeigt eine gemeinsames Projekt von Tobias Zielony und Philip Rizk, beide Vertreter Deutschlands auf der diesjährigen Biennale in Venedig. Es handelt sich um eine fotografische Recherche zur politisch äußerst prekären Situation in Palästina, die Zielony im Herbst 2013 in Ramallah entwickelt hat. In seiner ersten expliziten Landschaftsarbeit geht es um die Westbank als Ort des Konflikts um Land, Wasser, Infrastruktur, aber auch um identitäre Fragen.

Der Titel der Ausstellung basiert auf dem Text „A Colonial Landscape" von Philip Rizk. Auf Einladung von Tobias Zielony hat der deutsch-ägyptische Filmemacher und Autor Philip Rizk zu den Bildern einen Text erschaffen, der als eigenständige literarische Arbeit mit in die Ausstellung eingeht. Der Text, der unabhängig von den Fotoarbeiten geschrieben wurde, spricht das an, was in den Bildern von Tobias Zielony oft nur subtil angedeutet wird: das Auffinden individueller Geschichten von Menschen, die untrennbar mit einer Form der Neo-Kolonisierung verbunden sind, die die Einwohner durch Konsum und Kredite individualisiert und so die politische Solidarität unterhöhlt."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

LEO KANDL 01/11/2015
MdM Rupertinum Salzburg
ausstellung 31. Oktober 2015 bis 28. Februar 2016

Leo Kandl, Preisträger des Otto Breicha-Preis für Fotokunst 2015
Menschen und Orte - Fotografien aus 40 Jahren.
Photograph
geboren 1944 in Mistelbach/A
lebt und arbeitet in Wien/A

"Das Museum der Moderne Salzburg freut sich, Leo Kandl (geb. 1944 in Mistelbach, lebt in Wien) mit dem diesjährigen Otto Breicha-Preis für Fotokunst zu würdigen.
Kandl ist ein stiller und feinsinniger Beobachter, der die unterschiedlichsten Orte der Welt aufsucht, um von dort Bilder mitzubringen, die von seinen Begegnungen künden. Die Fotografien der Serie Weinhaus aus den 1980er-Jahren erzählen von Menschen am Rande der Gesellschaft und formulieren ein berührendes Zeugnis eines Lebens im Halbdunkel der Weinstuben, Bahnhofbuffets und Kaschemmen am Wiener Gürtel. In den 1990er-Jahren befasste sich Kandl mit der Kultur individueller Kleidung als Residuum menschlicher Existenz. Seine „Sakko-Fotos" belegen gleichzeitig die Anwesenheit und die Abwesenheit des Trägers. 


Passanten und Zufallsbegegnungen sind ein wiederkehrendes Moment im Werk von Leo Kandl. Waren es zunächst anonyme Porträts, die er auf der Straße einfing, so führte er in späteren Jahren mittels Annoncen und Kontaktanzeigen bewusst Treffen herbei. Um 2000 startete er die Serie Free Portraits, die auf umfassenden Vorbereitungen und Verabredungen mit ihm zuvor unbekannten freiwilligen „Modellen" basiert.


Seit seinem Studienaufenthalt 2003 im Iran interessiert sich Kandl für Stadtlandschaften und Peripherien. Es sind die Anonymität der Orte und die „Atmosphäre des Übersehenen", welche ihn auch zu seinen Bildrecherchen in Moldawien und der Ukraine anregten. Darüber hinaus widmet er sich auch seiner Heimatstadt Wien: Unspektakuläre Straßenzüge, Wohnungsbauten aus den 1970er-Jahren, ein Kiosk, eine Trafik – Kandl sieht in ihnen geometrische Bildkompositionen, unwillkürliche Architekturen des Zufalls. 

In der Ausstellung wird anhand von etwa hundert Exponaten ein Überblick über Kandls Schaffen seit den 1980er-Jahren gezeigt. Die Werke stammen aus Sammlungsbeständen des Museums, ergänzt durch neue Arbeiten, die rund um seine Free Portraits entstanden sind.


Kuratorin: Margit Zuckriegl, Museum der Moderne Salzburg"


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
NADJA BOURNONVILLE | KESRTIN HAMILTON | ERIK VIKLUND 28/08/2015
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 25.September bis 14. November 2015

Nadja Bournonville "Blindfell"
Photographin
1983 geboren in  Vimmerby|SWE
lebt und arbeitet in Berlin|D

Kerstin Hamilton "The String of Pearls"
Photographin
1978 geboren in  Karlstad|SWE
lebt und arbeitet in Göteborg|SWE

Erik Viklund "Stilla Fastighet"
Photograph
1982 geboren in Lulea|SWE
lebt und arbeitet in Stockholm|SWE


"Die Ausstellung vereint drei junge schwedische FotokünstlerInnen, die ihr fotografisches Werk mit ganz unterschiedlichen Konzeptionen entwickeln.
In ihrer neuen Werkgruppe Blindfell konzentriert sich Nadja Bournonville auf das Sehen an sich und Störungen in der Wahrnehmung als Ausgangssituation einer Auseinandersetzung mit der uns umgebenden Welt. Ihr Ausgangsmaterial findet sie in Literatur, Augenheilkunde, aber auch in den Reliefgloben aus Museen über die Geschichte der Blindheit und der visuellen Überstimulation in Vergnügungsparks. Sie zeigt die Protagonisten ihrer Bilder oft ihres Sehvermögens beraubt mit weggeschnittenen bzw. verdeckten Augen.
Kerstin Hamilton bedient sich in ihrer umfangreichen Recherchearbeit der Möglichkeiten der klassischen Dokumentarfotografie. In The String of Pearls, einem Projekt, das sie gemeinsam mit dem Soziologen Karl Palmås und dem Kulturgeographen Jonas Lindberg erarbeitet hat, geht es um die Region Hambantota an der Südküste von Sri Lanka, wo unter chinesischem Einfluss ein internationaler Flughafen, ein Cricket Stadion und der größte Hafen in Südasien als Element einer globalen Strategie entstehen.
Erik Viklund präsentiert Fotografien aus seiner 2012 fertig gestellten Arbeit Stilla Hastighet in Form einer Rauminstallation. Viklunds Bildsprache ist subjektiv und durch die Überlagerung von dokumentarischer und inszenierter Fotografie gekennzeichnet. Seine Bildzusammenstellungen sind assoziativ und in ihrer expressiven Wirkung wie häufig die Lebensrealität junger Menschen stark emotionial.

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

ELGER ESSER 21/09/2015
Galerie Thaddaeus Ropac Salzburg
ausstellung 27. August bis 31. Oktobert 2015

Elger Esser "IRIDES"
Photograph
geboren 1967 in Stuttgart|D
lebt und arbeitet in Düsseldorf/D

"Die Galerie Thaddaeus Ropac zeigt eine Einzelausstellung mit neuen Werken des in Düsseldorf lebenden Fotografen Elger Esser.
Die Ausstellung umfasst zwei Werkzyklen, in denen sich Esser zum einen mit dem Garten des Insektenforschers Jean-Henri Fabre (1823-1915) beschäftigt und sich zum anderen dem Motiv des Sonnenuntergangs widmet. Nachdem Claude Monets Garten in Giverny das Thema der letzten Ausstellung in der Galerie Thaddaeus Ropac in Paris bildete (2011), folgt nun eine weitere Landschaft, auf die ein Weltbild projiziert wird. Leitmotiv der Ausstellung ist hierbei die Iris: Die Iris als Blume, die Iris der Sonne, die Iris der Fotografie.
Essers Werke der Fabre-Serie sind im Garten des bekannten Insektenforschers in Sérignan-du-Comtat im Departement Vaucluse, entstanden. Dort hatte der Forscher und Verfasser der Souvenirs Entomologiques (1879-1907) mit seiner Familie über 30 Jahre bis zu seinem Tod gelebt und sich mit dem Anwesen einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Blick des Betrachters trifft in diesen Werken unmittelbar auf dichten Pflanzenwuchs. Er wird förmlich in die Vegetation und das Dickicht hineingezogen. »Es ist nicht mehr so sehr das Erhabene im Sinne der Romantik, vielmehr offenbart sich das Erhabene nun im Verinnerlichten«, so Elger Esser. Es ist die Projektion einer Vorstellungswelt in die Landschaft, die in den neueren Zyklen immer stärker in den Fokus des Fotografen rückt.
Im Gegensatz dazu kann der Blick des Betrachters bei den Werken aus der Serie der Sonnenuntergänge ungehindert über eine weite Ebene schweifen. Das Gleissende, das Impressionistische ist charakteristisch für diesen Werkzyklus. Hierbei kommt eine neue Technik zur Anwendung, in der Esser erstmals auf versilberte Kupferplatten druckt, die auf einer Konsole ruhend objekthaft an der Wand lehnen."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographicII"
WERNER SCHNELLE 21/09/2015
Galerie Jünger Wien
ausstellung 17. September bis 31. Oktober 2015

Werner Schnelle "ILIOS"
Photograph
geboren 1942 in Wien/A
lebt und arbeitet in Salzburg/A

"Werner Schnelle entwickelt seine fotokünstlerische Arbeit seit Mitte der 80er Jahre. Wie für einige andere österreichische Fotografen war für ihn die tschechische Fotografie, etwa die Josef Sudeks, ein wichtiger Einfluss. Diese Bezüge legten die bevorzugte Kamera – Großformat – und die bevorzugten Sujets – Stillleben – fest. In der Folge entwickelte sich die Arbeit von Werner Schnelle aber ganz anders und für die österreichische Fotografie völlig untypisch: er näherte sich immer stärker einer abstrakten Fotografie an und seine Themen sind die Grundelemente aller fotografischen Prozesse.
In komplizierten Versuchsaufbauten werden Lichtgrafiken und Lichtskulpturen produziert, die in Verbindung mit der Großbildkamera eine besondere  Detailgenauigkeit und eine vielfältige Lichtabstufung  erlauben. Eng verwandt mit diesen „reinen" Lichtarbeiten sind Fotogramme, die vorhandene Objekte nutzen, um eine abstrakte Formensprache zu entwickeln. Einige Elemente dieser minimalistischen, abstrakten Fotografie lassen sich in der Arbeit von Werner Schnelle von ersten Stillleben der 90er Jahre lückenlos bis zu neueren Lichtgrafiken nachvollziehen.
Die Arbeit von Werner Schnelle stellt vielfältige Bezüge her. In den Fotogrammen lässt sich der Rekurs auf frühe Fotogramme von Pflanzen ebenso finden wie der Bezug zur surrealistischen Verwendung dieser Technik." (Text Fotohof Salzburg )
Neben den Lichtgrafiken und Fotogrammen zeigt Werner Schnelle in der aktuellen Ausstellung in der Galerie Jünger großformatige Papiernegative.

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographicII"
BENI BISCHOF 20/08/2015
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 6. August bis 19. September 2015

Beni Bischof "#WTF"
Künstler, Photograph
1976 geboren in  Wildnau/CH
lebt und arbeitet in St. Gallen|CH


"Der Schweizer Künstler Beni Bischof gestaltet in seiner ersten österreichischen Personale den FOTOHOF zu einem überbordenden Erlebnisraum, der tiefe Einblicke in die prozesshafte Arbeitsweise des Künstlers erlaubt. Dada, Arte Povera und Appropriationskunst fungieren als Paten für seine Fotografien, Videos, Texte, Zeichnungen, Malereien und Objekte, die er mit hintergründiger Ironie zu wandfüllenden Collagen und raumgreifenden Installationen verschränkt.

So dienen der schöne Schein des Konsums in den Hochglanzmagazinen wie die schrille Ästhetik der Trivialliteratur als Vorlage für seine von Bildanarchie bestimmten Verwandlungen zu nonkonformen Bildwelten "Beni Bischofs Bildwelt handelt vom prallen Leben, von Jubel und Miseren, von Verwirrtheit und Burlesken, die er allesamt lustvoll in Bild-und Textarbeiten schildert. Sie lassen uns selbst immer wieder im wahrsten Sinne des Wortes über die eigenen Unzulänglichkeiten stolpern" (Nadia Veronese)

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

ANNELIES SENFTER 21/08/2015
galerie eboran salzburg
ausstellung 19. august bis 11. september 2015

Annelies Senfter "inside"
Photographin
1980 geboren in Lienz/A
lebt und arbeitet in Salzburg und Lienz/A

"Die aktuelle Ausstellung in der Galerie Eboran Salzburg präsentiert neue Arbeiten von Annelies Senfter. Es sind Bilder, die sie machen möchte, aber (noch) nicht gemacht hat. Es sind Bilder aus privaten Archiven, die im öffentlichen Raum auftauchen. Es sind eigendynamische Bilder ihrer Kamera, die einem Unfall entstammen. Es sind Bilder, die ihre Nächte und ihre Träume beherrschen. Annelies Senfter nimmt das scheinbar Zufällige, das scheinbar Banale in den Blick und offenbart eine Poesie des Alltags.
Statt Fotografien sind es in der 7-teiligen Textarbeit Asking someone’s permission to take a photograph is a difficult moment. (2012) wohlgewählte präzise Beschreibungen, die das Bild ersetzen oder vielmehr dazu anregen, es im Kopf entstehen zu lassen.
In der Arbeit Found photographs in public space (2012-2014) ist es eine Auswahl von fünf Fotografien, die auf die Stadt Paris verweisen: Ein schwarz-weißes Männerportrait auf dunklem Asphalt mit Fußabdruck oder die aufgehängte Modestrecke einer weiß-gekleideten Frau, die Brautassoziationen hervorruft und mit schwarzen groben Schuhen bricht. Weder forciert Annelies Senfter die Situation, noch manipuliert sie das Material nachträglich.
Die Arbeit Insomnia (2013) hingegen ist eine Referenz auf das Leben in der ländlichen Provinz. Am Rande des dörflichen Sportplatzes sind Jugendliche im Halbdunkel zu erkennen, die sich dort die nächtliche Zeit vertreiben.
18 Mal betätigt die Künstlerin den Auslöser ihrer Kamera in ihrer Tasche nach einem Sturz. Nur um zu sehen, ob sie beschädigt ist. Aus vollkommen schwarzen Bildern werden im Nachhinein Originale, die auf schwarzem Grund eine unterschiedliche Anzahl an weißen Punkten gleich einem Sternensystem offenbaren. In When I close my eyes in the darkness (2013 entsteht eine Arbeit, die wieder auf andere Bilder verweist: Bilder, die mit diesem Film gemacht werden hätten können oder eben auch Bilder, die über das vorhandene Resultat imaginiert werden."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
CLAUDIA HENZLER 18/08/2015
galerie säulenhalle rathaus salzburg
ausstellung 23. juli bis 31. august 2015

Claudia Henzler "MENSCHSEIN. Human Being. Being Human"
Photographin
geboren 1972 in Heidelberg|D
lebt und arbeitet in Salzburg/A

20 JAHRE SREBRENICA. LEBEN NACH DEM MASSAKER

FOTOGRAFIE/FRIEDENS-KUNSTPROJEKT

Die  in Salzburg lebende, deutsche Fotografin Claudia HENZLER setzt sich
intensiv und mehrschichtig mit den Traumata dieses Kriegsverbrechens
auseinander.
Henzlers Credo und Botschaft:
„Vielfalt im Blick – Verbundenheit – Wertschätzung – Miteinander

Bereits 2010 war Claudia Henzler mit der ehemaligen Salzburger Landespolitikerin Doraja Eberle und Ihrer Hilfsorganisation „Bauern helfen Bauern" in Srebrenica. Daraus entstand ein ausdruckstarkes Zeitzeugnis. Für diese kunstvolle schwarzweiß-­Fotodokumentation erhielt Claudia Henzler 2012 den Friedenspreis für humanitäres Engagement in der Kunst.  
Die Bilder aus Bosnien bilden das künstlerische Rückgrat des dreiteiligen Friedens-­Projekts „MENSCH SEIN". Während  die  Thematisierung Srebrenicas Ausgangspunkt des diesjährigen Konzepts ist, erweitert die Künstlerin den Blick, durch den Perspektivenwechsel vom Gräuel hin
zur Schönheit der Vielfalt."



photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographicII"
HEINZ CIBULKA 20/07/2015
Atterseehalle in Attersee am Attersee
ausstellung 19. juli bis 23. august 2015

Heinz Cibulka "Fotografische Bildgedichte"
Photographer
geboren 1943 in Wien/A
lebt und arbeitet in der Nähe von Wien/A

"Heinz Cibulkas fotografisches Werk ist von einer Abwendung vom Einzelbild hin auf Bildgruppen, Collagen und „Bildgedichte" gekennzeichnet, wie er selbst seine sehr spezifische Bildsprache bezeichnet. In diesem fotografischen Universum schafft er Assoziationsräume und vielfältige Beziehungen innerhalb der einzelnen Blätter aber auch im gesamten Ausstellungsraum. Ein ebenso kulinarischer Bildgenuss wie auch ein reiches Feld von Zitaten und Anspielungen, die dem informierten Besucher ein weites Eindringen in seine Bilderwelt ermöglichen. Menschliche Grunderfahrungen von Geburt und Tod, Essen und Trinken, Sinneslust und Religiosität, Tradition und Modernität durchziehen seine Arbeit wie Leitmotive. Für die Ausstellung in der Atterseehalle hat Heinz Cibulka eine neue Arbeit über diese Region geschaffen, die erstmals zur Eröffnung zu sehen sein wird."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
IRIS ANDRASCHEK | STEFANIE MOSHAMMER 29/06/2015
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 26. Juni bis 1. August 2015

Iris Andraschek "Wait until the night is silent"
Photographin, Künstlerin
1963 geboren in  Horn/A
lebt und arbeitet in Wien und Mödling/A

Stefanie Moshammer "Vegas and She"

Photographin
1988 geboren in Wien/A
lebt und arbeitet in Wien/A

"In Wait until the night is silent interessiert sich Iris Andraschek für die selbstbestimmte naturnahe und alternative Lebensform einer Gruppe von Menschen in Canada. Die 2002 und 2010 entstandenen Bilder changieren zwischen Realität und Fiktion und zeigen eine fast märchenhafte Communitas als utopischen Gegenentwurf zu den Zwängen der Industriegesellschaften mit ihren Arbeits-, Freizeit- und Konsumregimes.
Die Serie aus dem Jahr 2002 ist während einer Residency in Durham, Ontario entstanden. Im Jahr 2010 ist Andraschek erneut dorthin gereist um diese Arbeit zu vollenden und einige Protagonistinnen und den Ort in einer gewissen zeitlichen Distanz wiederholt zu fotografieren

In einer intensiven Auseinandersetzung der jungen Fotografin Stefanie Moshammer mit der Stadt Las Vegas entstand eine poetische Serie von Bildern, die sie sehr gelungen in die Form eines Künstler-Fotobuches gebracht hat, das in der FOTOHOF edition im Mai 2015 erschienen ist.
Las Vegas - ein Disneyland für Erwachsene - die völlig künstliche, früher als Mafia-Hochburg bekannte Stadt in der Mojave Wüste, existiert als eine Art buntes Paralleluniversum neben dem Rest von Amerika. Las Vegas ist ein Epizentrum der Absonderheiten — ohne gewachsene urbane Kultur oder ein volkstümliches Erbe, eine Siedlungsagglomeration als gigantischer Amusementpark. An diesem kontroversen Ort hat sich Stefanie Moshammer zwei Monate mit ihrer Kamera eingelassen und mit Vegas and She ein faszinierendes - abgründiges - Portrait dieser Kunststadt und ihren BewohnerInnen geschaffen."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

STEFAN SCHUMACHER | BERNHARD MÜLLER 19/07/2015
sono fotografische Werksgalerie salzburg
ausstellung 16. juli bis 31. juli 2015

Stefan Schumacher "unauffällige Schauplätze" + "SO?"
Photographer
geboren 1960 in Düsseldorf/D
lebt und arbeitet im München/D

Bernhard Müller "Liebe im Nirgendwo"
Photographer
geboren 1963 in München/D
lebt und arbeitet im Salzburg/A

"In seiner Arbeit „unauffällige Schauplätze" zeigt Stefan Schumacher Plätze, Höfe, Straßen, die sowohl Individualität als auch Beliebigkeit von Stadtbebauung aufzeigen: Verschachtelungen und Konglomerate von Gebäuden, das Aufeinandertreffen banaler Gegenwartsarchitektur mit historisch Gewachsenem, das bisweilen kulissenhaft Künstliche, Kuriose.
In der 2. Arbeit „SO?" ist das tragende Thema „Spielen erlaubt, Scheitern erlaubt". Auf einem großen Tableau werden Fotografien in wechselseitigen Paarungen und Zusammenstellungen gezeigt, die sich ergänzen, neue Ansichten generieren und optische Fragen stellen. Die Besonderheit dieser Arbeit: der Besucher kann aktiv eingreifen, neue Sichtweisen ausprobieren und dem Gesamtbild dadurch einen sich ständig verändernden Eindruck geben.
Die Arbeit „ Liebe im Nirgendwo" von Bernhard Müller befindet sich seit Januar 2015 im Aufbau und zeigt in der Ausstellung einen zeitlichen Zwischenbericht. In der dokumentarischen Arbeit sucht der Fotograf öffentliche Häuser oder auch Bordell, Laufhaus oder Club genannt, abgelegen, an den Rand der Gesellschaft verbannt und oftmals im Niemandsland angesiedelt."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
JIM RAKETE 29/05/2015
schloss arenberg / leica galerie salzburg
ausstellung 29.mai 2015 bis 19.september 2015

Jim Rakete "DIE BURG. INNENLEBEN"
Photograph
geboren 1951 in Berlin/D
lebt in Berlin/D

"Jim Rakete ist einer der renommiertesten Porträtfotografen der Gegenwart. Sein fotografisches Interesse gilt den Menschen. Schlicht und einfach sollen seine Bilder sein, möglichst wenig inszeniert. Filmstar oder Obdachloser, soziale Unterschiede machen vor seiner Kamera keinen Unterschied. In Jim Raketes Fotografien ist stets sein Respekt für sein jeweiliges Gegenüber sichtbar, und es ist das Bestreben nach dem Authentischen, das die  Bilder so einzigartig macht.
Im Sommer letzten Jahres fotografierte Rakete das komplette Ensemble des Burgtheaters in siebenundsiebzig aufeinanderfolgenden Porträtbegegnungen. Als Ort diente dazu wochenlang eine abseits gelegene, mit wenigen Requisiten ausgestattete Probebühne im dritten Rang des Theaters, nur ein paar Schritte von der Gemäldegalerie der Burg entfernt.
Die Porträts sind ein Blick in das Innenleben des größten deutschsprachigen Theaters in Schwarzweiß. Wie bei den Proben zu einem Kammerspiel begegnet man den SchauspielerInnen und Schauspielern der Burg auf Augenhöhe und wie in den besten Bühneninszenierungen vermischen sich Persönlichkeit und Rolle der Darstellenden zu einer wahrhaftigen Performance."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
ROBERT MERTENS 23/05/2015
leica galerie salzburg
ausstellung 22. mai bis 27. juni 2015

„Traumstadt / Stadttraum"

Robert Mertens
Photographer
geboren 1962 in Sauerland/D
lebt und arbeitet im Graz/A

»Der deutsche Fotokünstler Robert Mertens zeigt in seinen Werken eine ganz andere Seite der Fotografie.
In der Ausstellung „TRAUMSTADT / STADTTRAUM WIEN – VENEDIG – SALZBURG" wird der Betrachter aufgefordert genau hinzusehen ob es sich bei der dargestellten Kunst wirklich um eine Fotografie oder doch um ein Werk gemacht mit Pinsel und Farbe handelt.
Wie ein Maler mit seiner Palette hantiert, arbeitet Robert Mertens mit den Hilfsmitteln der digitalen Bildbearbeitung. 
Es entstehen beeindruckende Werke voll Poesie und Kreativität im Bereich der fotografischen Malerei.
Seine Begeisterung für die Verbindung von Kreativität und Fotografie spiegelt sich in seinem Buch „Kreative Fotopraxis", erschienen im Galileo Verlag, wieder. 2013 wurde es für den Deutschen Fotobuchpreis nominiert."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
JOACHIM BROHM / VALENTINA SEIDEL 02/05/2015
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 2. Mai bis 13. Juni 2015

Joachim Brohm "NOT A HOUSE / BUT A FACE"
Photograph
1955 geboren in  Dülken/D
lebt und arbeitet in Leipzig/D

Valentina Seidel "NOT A HOUSE / BUT A FACE"

Photographin
1973 geboren in Regensburg/D
lebt und arbeitet in Leipzig/D

"Portraits, Interieurs und Architekturen des Fragments bezeichnen die Genres der Fotografien von Joachim Brohm und Valentina Seidel.
Die von beiden gemeinsam für den FOTOHOF konzipierte Ausstellung eröffnet den Blick auf ein Zusammenspiel fotografischer Arbeiten, deren Sujets sich den Beschreibungen gängiger fotografischer Repräsentation entziehen.
Die von Brohm und Seidel dargestellten Personen und Gegenstände sind charakterisiert durch unorthodoxe Erscheinungen und eine durchgängig randständige Qualität. Kompositorische Präzision und die subtile Farbigkeit der Arbeiten sind grundlegende formale Eigenschaften, mit der beide Künstler an vorangegangene Werke anknüpfen."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

DOUG STEWART / PAUL ALBERT LEITNER 02/05/2015
Fotohof archiv salzburg
Ausstellung 1. Mai bis 1. August 2015 2015

Doug Stewart "Das fotografische Werk"
Photograph
1931 geboren in  Ann Arbor, Michigan/USA
lebt und arbeitet in Santa Fe, New Mexiko/USA

Paul Albert Leitner "Eine kleine Meditation über das Archiv "
Photograph
1957 geboren in Österreich
lebt und arbeitet in Wien/A

"Zur Eröffnung des Fotohof Archiv werden zwei Ausstellungen gezeigt - neben Paul Albert Leitners "Eine kurze Meditation zum Archiv" im Studienraum auch eine kleine Überblicksschau von Doug Stewart, dem 85jährigen amerikanischen Fotografen und auch in Österreich einflussreichen Lehrer. Doug Stewart hat wesentliche Teile seines fotografischen Werks, mehr als 300 Vintage Printe, dem Fotohof geschenkt.
Neben der eigentlichen Aufbewahrung versteht sich das Fotohof archiv auch als Arbeits-, Forschungs- und Kompetenzzentrum.
Ein kleiner Ausstellungsraum bietet  Ausstellungen und Präsentationen.
So sensibel Paul Albert Leitner für die Poesie im Alltäglichen ist, so konkret und sachlich ist er in seiner fotografischen Haltung, ein Dokumentarist eigentlich. Er zeigt die Schönheit und die Merkwürdigkeit der Welt; und enthüllt dabei auch die Magie der Fotografie: Seine Aufnahmen sind Zeugnisse für die Einzigartigkeit von Konstellationen und die Kostbarkeit des flüchtigen Augenblicks." Rainer Iglar (April 2015)

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

KACPER KOWALSKI 27/03/2015
leica galerie salzburg
ausstellung 26. märz bis 16. mai 2015

„SIDE EFFECTS"

Kacper Kowalski
Photographer
geboren 1977 in Danzig/PL
lebt und arbeitet im Gdynia/PL

»Als Pilot macht der Ausnahmefotograf Kacper Kowalski unverwechselbare Aufnahmen der Natur und der urbanen Landschaft Polens. Aus der Vogelperspektive werden  seine Motive aus ihrem ursprünglichen Kontext genommen. Es entstehen teils abstrakte, teils grafisch anmutende aber immer atemberaubende Bilder seiner Heimat.
Die Einflüsse seines Studiums der Architektur spiegeln sich in seinen Fotografien gekonnt wieder. So werden Bilder, die auch Naturkatastrophen oder Umweltverschmutzungen dokumentieren, von den Betrachtern als ästhetisch und „Schön" wahrgenommen.
Für seine Fotografien erhielt Kowalski zahlreiche Auszeichnungen u.A.  den World Press Photo Award (2009, 2014, 2015), Picture of the Year International, The Best of Photojournalism Award, Sony World Photography und den Leica Oscar Barnack Award (2011)."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
CHRISTIAN SKREIN 08/02/2015
leica galerie salzburg
ausstellung 6.februar bis 21.märz 2015

„COME TOGETHER – 50 JAHRE BEATLES IN OBERTAUERN"
Die Fotografen Christian Skrein und Jim Marshall

Christian Skrein
Photographer
geboren 1945 in Wien/A
lebt und arbeitet im Salzkammergut/A

»Ein unglaubliches halbes Jahrhundert ist es her, dass die Beatles ihren Film „Help!" in Obertauern drehten. Der damals 19 jährige Christian Skrein war im März 1966 vor Ort und begleitete die Pilzköpfe bei ihren Dreharbeiten. Die dabei entstandenen Bilder gingen und gehen um die Welt. Insgesamt handelt es sich um knapp 350 Aufnahmen von denen die Leica Galerie Salzburg ausgewählte Fotografien präsentiert. In den 1960er Jahren begann Christian Skrein seine Karriere als Fotoreporter. Schon bald avancierte er zum Starfotografen der Kunstszene und stieg schließlich zu einem international hoch geschätzten Künstlerporträtisten und Modefotografen auf. Gleichzeitig begann er, aus allen Teilen der Welt eine Fotosammlung zusammenzutragen, die sich vor allem auf Kunstfotografie konzentriert. Die „Skrein Photo Collection" ist heute die größte private Sammlung weltweit."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
DOKUMENTARFOTOGRAFIE 22/01/2015
Fotohof galerie salzburg
ausstellung 23. januar 2015 bis 7. märz 2015

Rudolf Strobl
Photograph
1983 geboren in Salzburg/A
lebt und arbeitet in Wien/A
Christopher Mavric "Wildfremd"
Photograph
1985 geboren in Bruck an der Muhr/A
lebt und arbeitet in Graz und Wien/A
Elisabeth Czihak
Photographin
1966 geboren in Tübingen/D
lebt und arbeitet in Wien/A
Helmut Steinecker "Ticha"
Photograph
1980 geboren in UNterwald/A
lebt und arbeitet in Oberösterreich/A
Matthias Aschauer "Bilder von Attnang-Puchheim"
Photograph
1984 geboren in Vöcklabruck/A
lebt und arbeitet in Wien/A
Otto Hainzl "Corviale"
Photograph
1966 geboren in Linz/A
lebt und arbeitet in Linz/A
Zara Pfeifer
Photographin
1984 geboren in Köln/D
lebt und arbeitet in Wien/A
Susanne Jakszus "Happy Ending"
Photographin
1968 geboren in Wien/A
lebt und arbeitet in Wien/A


"Als erste Ausstellung im Jänner 2015 präsentiert der Fotohof  aktuelle Positionen österreichischer Dokumentarfotografie. Die darin versammelten Fotografinnen und Fotografen setzen sich in teilweise sehr umfangreichen Langzeitprojekten mit konkreten Orten und damit verbundenen sozialen Themen auseinander."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

OTMAR THORMANN 22/11/2014
Fotohof galerie salzburg
ausstellung 20. november 2014 bis 17. januar 2015

Otmar Thormann "Ursprung"
Photograph
1944 geboren in Graz/A
lebt und arbeitet in Stockholm/S


"Otmar Thormanns Ausstellung »Ursprung«, zu der auch ein gleichnamiger Bildband in der Fotohof edition
erschienen ist, wird nun auch im Fotohof in Salzburg gezeigt. Die Ausstellung, die sich inhaltlich nicht ganz
mit dem Bildband deckt, wurde von Otmar Thormann neu zusammengestellt. Sie umfasst Bilder der frühen 60er
bis zu den späten 90er Jahren und deckt damit die gesamte Zeitspanne von Otmar Thormann’s
fotografischem Werk ab.
Der Bogen der ausgestellten Bilder spannt sich von seiner anfänglichen street photography
mit düsteren Bildern der Nachkriegszeit aus Graz und Wien bis zu seinen vom Surrealismus
geprägten Stillleben, die in seinem Studio in Stockholm seit den 70iger Jahren entstanden sind."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

MICHAEL AGEL 22/11/2014
schloss arenberg / leica galerie salzburg
ausstellung 20.november 2014 bis 28.mai 2014

MIchael Agel "Montreux Impressionen"
Photograph
geboren 1970 in Wetzlar/D
lebt in Wetzlar/D

"Kaum ein Anderer ist in der Lage eine so gekonnte Verbindung zwischen fotografischem Talent
und der puren Leidenschaft zur Musik herzustellen wie Michael Agel.
Vom 21. November bis zum 28. Mai 2015 sind seine großformatigen Werke unter dem Titel „Montreux Impressionen" im Schloss Arenberg/Salzburg zu sehen.
Für Leica- offizieller Partner des Montreux Jazz Festivals von 2011 bis 2013 - fotografierte er die Stars
auf der Bühne. Entstanden sind beeindruckende Momentaufnahmen großer Stars wie Alanis Morisette,
Eryka Badu, Herbert Grönemayer, Katie Melua oder den amerikanischen Saxofonisten James Carter.
Neben zahlreichen Ausstellungen, Kalender- und Buchveröffentlichungen begleitete er fotografisch
die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der WM 2010."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
STEVE MCCURRY 11/08/2014
leica galerie salzburg
ausstellung 8.august bis 27.september 2014

Steve McCurry "Unguarded Moment""
Photographer
geboren 1950 im Philadelphia/USA
lebt und arbeitet in Exton/USA

»Der US-Amerikaner Steve McCurry zählt zu den renommiertesten Fotografen und Fotojournalisten weltweit.
Überwältigende Farben und eindrucksvolle Portraits machen die Fotografien von Steve McCurry unverwechselbar. Mit seiner Aufnahme des „Afghanischen Mädchens " gelang ihm 1984 der Durchbruch. Das Mädchen mit den intensiv grünen Augen hat eine enorme Wirkung. Im Juni 1985 zierte es das Cover des National Geographic und wurde seitdem unzählige Male gedruckt.
Steve McCurry schmuggelte sich mit Hilfe afghanischer Flüchtlinge ins Land und hüllte sich in traditionelle Kleidung. So konnte er aus dem Krisengebiet berichten, als die Russen den westlichen Journalisten längst die Einreise verwehrt hatten.Für seinen Einsatz wurde er mit der „Robert Capa Gold Medal" für die beste Foto-Auslandsreportage ausgezeichnet. 1984 wurde McCurry zum „Magazine Photographer of the Year" der National Press Photographer's Association gewählt und erhielt im gleichen Jahr vier Auszeichnungen beim World Press Photo Contest.
Seit 1986 ist McCurry Mitglied in der Fotoagentur Magnum, die 1947 von Fotografenlegenden wie Robert Capa uns Henri Cartier-Bres­son ins Leben gerufen wurde."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
MARC LAGRANGE 06/05/2014
leica galerie salzburg
ausstellung 6.juni bis 2.august 2014

Marc Lagrange "Diamonds and Pearls"
Photographer
geboren 1957 im Kinshasa/Kongo
lebt und arbeitet in Antwerpen/B

»Der belgische Aktfotograf Marc Lagrange entführt den Betrachter mit seiner Ausstellung „Diamonds and Pearls" in eine perfekt inszenierte Welt zwischen klassischem Hollywood Glamour und der Sinnlichkeit altmeisterlicher Gemälde.
Die zeitlosen Fotos von Marc Lagrange sind mehr als Erotik. Seine Bilder erzählen Geschichten und sind von einer geheimnisvollen Atmosphäre geprägt. 
„Meine Szenerien sind Plätze für Träume, in denen das Phantastische überwiegt", so Marc Lagrange über seine Arbeit.
Seine Bilder sind durchkomponierte Meisterwerke. Mit viel Liebe fürs Detail schafft es Lagrange eine für ihn ganz typische und unvergleichliche Bildsprache zu kreieren.
Marc Lagrange ist innerhalb kürzester Zeit zu einem der gefragtesten und originellsten Akt Fotografen weltweit aufgestiegen."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
HEIDI SPECKER 25/05/2014
Fotohof galerie salzburg
ausstellung 23. mai 2014 bis 12. juli 2014

Heidi Specker "TERMINI"
Photographin
1962 geboren in Damme/D
lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig/D


"TERMINI ist die aktuelle und bisher umfangreichste Werkgruppe von Heidi Specker und entstand während eines 1-jährigen Aufenthaltes in Rom 2010. In der Auseinandersetzung mit der italienischen Kultur und deren Geschichte konzipiert Specker anhand stellvertretender künstlerischer Positionen ihre fotografische Arbeit.
Das Thema der Erinnerung und des geistigen Erbes ist zentral für die unverkennbare Bildsprache von Heidi Specker. Dinge transformieren sich als ’Objet trouvé’ zu Fragestellungen. Oberflächen abstrahieren sich durch die fotografische Präzision zu Fragmenten. Die Bilder modifizieren Räume, oft durch Nahaufnahme zu Flächen. Indem Specker die Motive und Themen aus ihrem Kontext löst und sie in Gruppen und Serien neu formuliert, schafft sie ihre schlüssige Bildwelt."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

DIDIER RUEF 11/04/2014
leica galerie salzburg
ausstellung 11.april bis 31.mai 2014

Didier Ruef "Animal`s World"
Photographer
geboren 1961 in Genf/CH
lebt im Tessin/CH

»Die Digitalfotografie hat die Welt weichgespült, ihr Licht und ihre Inhalte... Die Fotografie hat ihre Unschuld verloren...« Didier Ruef

"Mit seiner ausschließlich analog entstandenen Ausstellung „Animal´s World" schafft es der Fotograf Didier Ruef kritische, humorvolle und ironische Geschichten zu erzählen.
Seine schwarzweiß Fotografien sind direkt und ehrlich, die Motive spontan und nicht inszeniert. Das spürt man beim Betrachten seiner Bilder.
Die Beziehung zwischen Mensch und Tier nimmt Didier Ruef unter die Lupe und spiegelt diese, teils mit einem Lächeln, teils mit einem Hauch Melancholie, gekonnt wieder.

Seit zwanzig Jahren bereist Didier Ruef – Mitglied von Reporter ohne Grenzen - unseren Planeten, um mit seiner Kamera  die Themen Abfall, Abfall-Beseitigung und Wiederverwertung zu erforschen.
„Recycle" ist eine grosse fotografische Erzählung, die aus über 200 Fotos besteht. Diese  bewirken mehr als manche ökologische Mahnrufe: Sie schärfen unser Bewusstsein und regen dazu an, anderen Menschen, künftigen Generationen und letztlich auch uns selbst mit mehr Respekt zu begegnen."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
KARL MÄTZLER 01/05/2014
galerie säulenhalle rathaus salzburg
ausstellung 1.mai bis 31.mai 2014

Karl Mätzler "ARCHITEKTUR FÜR JEDERMANN?"
Photograph / Psychoanalytiker
geboren 1958 in Bregenz/A
lebt und arbeitet in Salzburg/A

»Das eher konservativ geprägte Salzburg ist schon in der Vergangenheit ein Ort gewesen,
an dem sich die Einflüsse der Moderne nur zögerlich durchsetzen konnten.
Architektonische Veränderungen und künstlerische Interventionen führen daher häufig zu Konflikten
zwischen „Traditionalisten" und „Modernisierern". Diesen zum Teil heftigen Kontroversen
wird die Perspektive des Fotografen gegenübergestellt. Die Auswahl der Motive orientiert
sich dabei an der Frage, inwieweit künstlerische Formen anregende öffentliche Szenerien
erzeugen können, die unabhängig von Polarisierungen Einfluss darauf haben,
wie Menschen ihre städtische Umwelt wahrnehmen."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
LAURENZ BERGES / BERNHARD FUCHS / JITKA HANZLOVA 01/04/2014
Fotohof galerie salzburg
ausstellung 28. märz 2014 bis 17. mai 2014

Jitka Hanzlova

Photographin
1958 geboren in Nachod/CSSR
lebt in Essen/D

Laurenz Berges

Photograph
1966 geboren in Cloppenburg/D
lebt in Düsseldorf/D

Bernhard Fuchs
Photograph
1971 geboren in Haslach/A
lebt in Düsseldorf/D

"Seit ihrer gemeinsamen Studienzeit in Essen und/oder Düsseldorf haben sich die befreundeten Künstler, Laurenz Berges, Jitka Hanzlová und Bernhard Fuchs, in ihrem Werk kontinuierlich mit Fragen des dokumentarischen Stils beschäftigt.  Ihren Arbeiten gemeinsam ist eine kontemplative Bildauffassung und ein beharrliche Konzentration auf gültige Bilder von Orten und Menschen.  Ihre Werkgruppen entstehen über längere Zeiträume. Immer geht es um Bilder alltäglicher Konstellationen, in denen das Dargestellte allgemeingültig aufscheint. Mit den klassischen  Wirklichkeitsstrategien des analogen Mediums Fotografie entwickeln sie Bildzyklen, die sowohl als Wandbilder wie auch in Buchform ihre Öffentlichkeit finden.."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

JÜRGEN WETTKE 23/03/2014
schloss arenberg / leica galerie salzburg
ausstellung 21.märz bis september 2014

Jürgen Wettke "DIE KUNST DES WATTENMEERES"
Photograph
geboren 1953 in Hagen/D
lebt in Düsseldorf/D

"Jürgen Wettkes Luftbildaufnahmen zeigen das Gebiet rund um Amrum, Föhr und Sylt, wie man es bislang noch nicht gesehen hat: aus der Vogelperspektive.
Entstanden sind Aufnahmen von weißen Sandbänken, Inseln und türkisfarbene Küstenstreifen, die man in der Südsee vermuten würde. Diese prächtige Kombination aus Formen und Farben erwecken Emotionen und schaffen so ein größeres Bewusstsein für die Fragilität der Ökosysteme unserer Zeit.
Die Strukturen und Variationen, die auf seinen Bildern zu sehen sind, werden jeden Tag, jede Stunde, von Wind und Wellen neu komponiert. Es ist die Kunst der Natur- die Kunst des Wattenmeeres!"


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
EVGENIA ABRUGAEVA + CIRIL JAZBEC 04/03/2014
leica galerie salzburg
ausstellung 27. februar 2014 bis 5. april 2014

die Leica Oskar Barnack Preisträgerin 2013
Evgenia Abrugaeva "Tiksi"
Photographin
geboren 1985 in Tiksi/RUS
lebt in Russland und NewYork

"Mit ihrer Serie „Tiksi" dokumentiert Evgenia Abrugaeva auf liebevolle Art und Weise ihre gleichnamige Heimatstadt in Sibirien.
Nach fast 20 Jahren kehrte die Fotografin zu ihren Wurzeln zurück. Sie kreierte märchenhafte anmutende Bilder in leuchtenden Farben. In einer besonderen Bildsprache verknüpft die Fotografin ihre Erinnerung mit der Gegenwart."

und der Leica Oskar Barnack Nachwuchspreisträger 2013
Ciril Jazbec
Photograph
geboren 1987 in Slowenien
lebt und arbeitet in Slowenien und Großbritannien

"2012 reiste Ciril Jazbec nach Shishmaref in Alaska. Er dokumentierte das Leben der Inupiat und die Auswirkungen des Klimawandels, der ihr Leben wesentlich beeinflusst. Entstanden ist eine beeindruckende Serie an Bildern einer bedrohten Gemeinschaft zwischen Tradition und Moderne. ."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
RASSO ROTTENFUSSER 24/03/2014
kunstpavillon alter botanischer garten münchen
ausstellung 11.märz bis 30.märz 2014

Rasso Rottenfusser "linsen mit bayr. grün an 5200 k< 13/9.3-III aggregat"
Künstler
geboren 1966 in München/D
lebt und arbeitet in München/D

"in seinen arbeiten geht rasso rottenfusser von den örtlichkeiten des ausstellungsraumes
aus, hinterfragt sowohl diesen, als auch den wahrnehmungsprozeß des betrachters.
im vordergrund stehen nicht geradlinige bezüglichkeiten, sondern die bildformung aus
verknüpfungen, assoziativem und mehrschichtigem denken und erinnern, eine zeitlich
und räumliche verschränkung von gegebenheiten und strukturen.
für den kunstpavillon hat rottenfusser eine raumgreifende installation entworfen, welche
sich mit der speziellen situation des allseitig geschlossenem pavillon und seiner lage auf
dem gelände des alten bot. gartens auseinandersetzt.
mit meist farblos, weissen kubischen modulen, gefertigt aus industriellen werkststoffen
des möbel- und messebaus wird ein sich an wand – decke – boden befindliches konstrukt
erstellt, welches sich kleinteilig „wuchernd" auch in den aussenraum fortsetzt.
eine lichtwand, mehrere vitrinen, regalartige gebilde, sowie einige transformierte,
kopierte und werke im original von zeitg. künstlern durchziehen die rechtwinkligen kuben
und gebilde an der süd- und westwand, werden einerseits bestandteil und weisen doch
über den vordergründig logisch wirkenden einbau hinaus."


photographie bernhard müller / kunde rasso rottenfusser

SOLO V 25/02/2014
fotogalerie wien
ausstellung 25. februar 2014 bis 29. märz 2014
SOLO V


Lea Titz

Photographin
1981 geboren in Graz/A
lebt und arbeitet in Wien/A


"In SOLO V zeigt Lea Titz eine größere Auswahl von Fotografien und Videos, die sich auch mit anderen (künstlerischen) Disziplinen – wie Skulptur, Literatur und Statistik – verschränken, um das wechselseitige Verhältnis unterschiedlicher Methoden der Darstellung und Beschreibung zu untersuchen. In ihren konzeptuell entwickelten Bildern geht es Titz darum, eine andere Sichtweise und Ästhetik und damit neue Erfahrung zu erreichen. Sie interessieren die unscheinbaren, die nebensächlichen Dinge, die sie von ihren ursprünglichen Bestimmungen befreit bzw. Realitätsebenen verschiebt und daraus teils poetische, teils ironische Bilder gewinnt."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
ROB HORNSTRA, ARNOLD VAN BRUGGEN 02/02/2014
Fotohof galerie salzburg
ausstellung 31.januar 2014 bis 22. februar 2014
- The Sotchi Project: An Atlas of War and Tourism in the Caucasus-

Rob Hornstra

Photograph
1975 geboren in Borne/NL
lebt in Utrecht/NL

Arnold van Bruggen

Autor/Filmemacher
1979 geboren in Texel/NL
lebt in Amsterdam/NL


"Der Fotograf Rob Hornstra und der Autor Arnold van Bruggen begannen 2009 ihr Dokumentarfotoprojekt über die Region um Sotschi in Russland, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014. „Nie zuvor wurden Olympische Spiele in einer Region abgehalten, die in stärkerem Kontrast zu den Spielen stehen als in Sotschi. Die Konfliktzone Abchasien befindet sich in nur zwanzig Kilometer Entfernung. Im Osten erstrecken sich die kaukasischen Berge in die verarmten abtrünnigen Republiken wie Nordossetien und Tschetschenien. An der Küste stehen die alten Sanatorien aus Sowjet-Zeiten, Seite an Seite mit den teuersten Hotels und Clubs der russischen Riviera. Bis 2014 wird sich die Region um Sotschi bis zur Unkenntlichkeit verändert haben " so Arnold van Bruggen.

Hornstras fotografischer Ansatz und Van Bruggens bewegende Geschichten über Menschen, Land und die bewegte Geschichte beider vereinen sich zu einem „slow journalism", der sich um ein grundlegendes Verständnis dieser kleinen, aber unglaublich komplizierten Region bemüht. Bilder und Texte eröffnen zusammen die komplexe und vielschichtige Geschichte dieser unruhigen Region und werfen ein grelles Licht auf Vladimir Putins Bestreben, dass sich die „olympische Familie in Sotschi zu Hause fühlen wird." Das Buch „An Atlas of War and Tourism in the Caucasus” (Aperture 2013) gestaltet vom niederländischen Grafikbüro Kummer + Hermann, bildet nun den Höhepunkt dieses Fünf-Jahres-Projekts und geriet zu einem modernen sowohl fotografischen als auch journalistischen Meisterwerk."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

SCHABETSBERGER, KUTZELNIG, SOBOTKA 24/01/2014
leica galerie salzburg
ausstellung 23.januar 2014 bis 25. februar 2014
- SALZBURG IM FOKUS -

Richard Schabetsberger

Photograph
1989 geboren in Laufen/D
lebt in Laufen/D

Lisa-Alessandra Kutzelnig

Photographin
1982 geboren in Salzburg/A
lebt in Salzburg/A

Michael Sobotka
Photograph
1966 geboren in Salzburg/A
lebt in Salzburg/A

Zum ersten Mal werden drei Salzburger Fotografen gleichzeitig in der Leica Galerie Salzburg ausstellen. Unter dem Titel „Salzburg im Fokus" werden Aufnahmen aus drei ganz persönlichen und teilweise ungewohnten Blickwinkeln zu sehen sein.
Die Serie „Fotografie findet Stadt" von Richard Schabetsberger wurde speziell für dieses Projekt in den letzten zwei Jahren angefertigt und präsentiert die Mozartstadt in einem neuen Licht. Die Einzigartigkeit des Augenblicks in alltäglichen Situationen wird festgehalten. 

Ein Teil der Aufnahmen von Lisa Alessandra Kutzelnig besteht aus dem 2012 begonnen Projekt „aufwachsen-kindsein" welches als Dauerausstellung im Stadtwerk Lehen zu sehen ist.
Ihre Porträts überzeugen durch das besondere Gespür für Situationen. Manchmal ein Hauch von Melancholie, manchmal regen sie zum Schmunzeln an, aber immer sind sie direkt und lebendig.

Michael Sobotka präsentiert seine 2012 entstandene Serie „Regenkirtag". Der beliebte Salzburger Rupertikirtag wird an einem grauen Regentag aufgenommen. Der laute, schrille Jahrmarkt verliert durch das triste Wetter seinen ursprünglichen Erkennungswert. Was bleibt sind leere farbenfrohe Fahrgeschäfte und besondere, teilweise humorvolle Situationen."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

MARKUS KROTTENDORFER 15/11/2013
fotohof salzburg
ausstellung 14. november 2013 bis 18. januar 2014

Markus Krottendorfer - Phantom of Poles
Photograph
1976 geboren in Wien/A
lebt und arbeitet in Wien/A

"Der Titel der Ausstellung "Phantom of the Poles" des Wiener Fotografen Markus Krottendorfer bezieht sich auf das gleichnamige Buch des englischen Wissenschaftlers William Reed. Es handelt sich um eine Abhandlung von 1906, die beweisen will, dass die Erde im Inneren hohl ist und es dort Leben mit einer eigenen Flora und Fauna geben kann. Zwei Eingänge in die innere Welt befinden sich auf den beiden Polen der Erde. Diese in ihrer Zeit heftig diskutierte Theorie wurde wenige Jahre nach dem Erscheinen des Buchs durch die erfolgreichen Polexpeditionen widerlegt.
In der Ausstellung werden Vorstellungen von verschiedenen Weltbildern thematisiert, die zum Teil nicht mehr zeitgemäß sind, aber noch immer unsere Gesellschaft prägen. Die Ideologie der Science-Fiction verkörpert Hoffnung durch den Glauben an Wissenschaft und Technik. Träumereien über die Zukunft der Menschheit sind kaum Grenzen gesetzt worden.  Die Ausstellung im Fotohof, in der drei Dia-Projektionen sowie Fotoarbeiten zu sehen sind, ist eine phantastische Entdeckungsreise und beschreibt den Blick von unserer Welt aus in unerforschte Gebiete- sowohl ins Innere als auch ins Äußere, ins Universum."

In der Bibliothek:
Alfred Seiland  "East Coast - West Coast"
Photograph
1952 geboren in St.Michael/A
lebt und arbeitet in Leoben/A und Stuttgart/D


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
PETER TURNLEY 21/11/2013
leica galerie salzburg
ausstellung 21.november 2013 bis 18.januar 2014

Peter Turnley "French KIss - A Love Letter to Paris"
Photograph
geboren 1955 in Fort Wayne/USA
lebt und arbeitet in NewYork/USA und Paris/F

„Peter Turnley ist der Nachfolger der großen Meister der französischen Fotografie, wie Brassai, Cartier-Bresson, Robert Doisneau und Édouard Boubat. Peter Turnley begann zu Anfang als Assistent von Doisneau zu arbeiten, bevor er ein enger Freund Boubats wurde. Der Einfluss dieser beiden emblematischen Figuren der Fotografie ist in seinen Arbeiten ist deutlich sichtbar und auch wie eine Hommage zu verstehen, die voller Zuneigung geprägt ist. Gleichzeitig sind Turnleys Arbeiten aber auch von seiner sensiblen und ganz persönlichen Auffassung geprägt."

"Seitdem Peter Turnley 1975 das erste Mal in Paris war, erklärte er diese Stadt zu seiner Wahlheimat. Das besondere Flair, welches Paris umgibt, fängt er gekonnt in seinen Bildern ein.
Mit sensiblem Gespür für Situationen und perfekter technischer Ausführung hat es Peter Turnley geschafft stimmungsvolle schwarz-weiß Bilder zu kreieren. In jeder Straße, hinter jeder Ecke kann sich ein Motiv befinden. Man muss sich nur mit Feingespür, Timing und dem „besonderen Blick" dem perfekten Foto nähern.
Über 90 Städte hat Peter Turnley im Lauf seiner Kariere als Fotograf bereist und war Augenzeuge geopolitscher- und historisch bedeutender Ereignisse. Er war sowohl beim Fall der Berliner Mauer als auch in den Kriegsgebieten wie Somalia, dem Golf Krieg 1991, im Balkan oder Ruanda vor Ort."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

PETER WIEGAND 19/12/2013
peter wiegand & combo
photographie für printmedien und konzerte

es war mal wieder ein vergnügen für den freund und musiker peter wiegand portraits anzufertigen und zu erleben...
das konzert am 20.12.2013 in der asta-kneipe in rosenheim/D sollte man nicht verpassen!

photographie bernhard müller / artist peter wiegand
FLORIAN HERZOG 13/10/2013
leica galerie salzburg
ausstellung 11.oktober 2013 bis 16.november 2013

Florian Herzog "Zwischen den Zeilen"
Photograph
geboren 1978 in Wien/A
lebt und arbeitet in Wien/A

„Kann ein Gegenstand nicht einmal etwas Anderes sein als das was er ist?"
"Mit der Ausstellung „Zwischen den Zeilen" gewährt Florian Herzog ungewöhnliche
Einblicke in eine andere Welt der Dinge. Seine fotografischen Inszenierungen
eröffnen neue Denkräume und fordern den Betrachter auf „Zwischen den Zeilen" zu lesen.
Dabei unterstreicht Herzog die Wirklichkeit auf eine poetische Ebene.

Mit viel Ironie und Humor gelingt es ihm eine neue Identität der Gegenstände zu kreieren.
Schon eine kleine Veränderung eröffnet plötzlich eine neue Sichtweise."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

KOOS BREUKEL BERNHARD CELLA 15/09/2013
fotohof salzburg
ausstellung 13. september 2013 bis 11. november 2013

Koos Breukel "being dutch"
Photographer
1962 geboren in Den Haag/NL
lebt und arbeitet in Amsterdam/NL

"Koos Breukel gilt seit mehr als 20 Jahren als einer der wesentlichen
Protagonisten der holländischen Porträtfotografie. Bekannt geworden ist
Breukel durch einfühlsame Menschenbilder von Freunden, wie etwa durch
seine frühe Serie über den von unheilbarer Krankheit gezeichneten
Schauspieler Michael Matthews (Buch: „Hyde", 1996), aber auch durch
anonyme Porträts von Menschen, die ein gemeinsames Schicksal verbindet.
In seinem Projekt „Being Dutch" gelingt es Breukel über ausgewählte
Menschenbildnisse der aktuellen Befindlichkeit eines ganzen Landes
nachzuspüren."

In der Bibliothek:
Bernhard Cella  "and.learning english has no use"
Photo- and Videoartist
1969 geboren in Salzburg/A
lebt und arbeitet in Wien/A

"Bernhard Cella entwarf für seinen Gastaufenthalt an der chinesischen Kunstuniversität Nanjing eine Versuchsanordnung: den jungen KünstlerInnen brachte er Sujets seiner Arbeiten mit und bat sie, eigene Interpretationen herzustellen. Sein 2012 in der Fotohof edition erschienenes Künstlerbuch „ and.learning english has no use" zeigt neben eigenen Arbeiten auch die von ihnen angefertigten Fotografi en der KollegInnen, eine Videoinstallation zeigt sie bei der Arbeit."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
MATTHIAS HERRMANN 17/06/2013
MdM Rupertinum Salzburg
ausstellung 15. juni 2013 bis 22. september 2013

Matthias Herrmann, Preisträger des Otto Breicha-Preis für Fotokunst 2013
Photograph
geboren 1963 in München/D
lebt und arbeitet in Wien/A

"Den 14. Otto Breicha-Preis für Fotokunst erhält heuer Matthias Herrmann. Die ehemals Rupertinum-Fotopreis genannte Auszeichnung für ein beachtenswertes fotografisches Oeuvre wurde mit der Gründung des Rupertinum – heute Museum der Moderne (MdM) – im Jahr 1983 gestiftet. Matthias Herrmann hatte von 2003 bis 2011 die Professur für »Kunst und Fotografie« an der Akademie der bildenden Künste in Wien inne und war Präsident der Wiener Secession. In seinen neuesten Arbeiten, die in diesem Umfang erstmals in der Ausstellung im MdM RUPERTINUM gezeigt werden, befasst er sich mit Stilllebenfotografie und den Bildern des urbanen Raumes; neben der Auseinandersetzung mit dem Bild des menschlichen Körpers, der Geschlechterkonstruktion im Fotografischen sind es nun die subjektiven Sichten eines sehenden Individuums auf seine Umgebung, die seinen Bilderkosmos entstehen lassen und zu einem Ganzen fügen."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
PETER DRESSLER 27/06/2013
galerie eboran salzburg
ausstellung 27. juni 2013 bis 27. juli 2013

Ausstellung anlässlich der Verleihung des Österreichischen Staatspreises
für künstlerische Fotografie 2013 an Peter Dressler.


Peter Dressler
Photograph
1942 geboren in Kronstadt/RO
lebt und arbeitet in Wien/A

"Peter Dressler orientiert sich an „Fotogeschichten" mit einer metaphorischen Bildsprache, die durch Humor und Tragik gekennzeichnet sind. Stets handelt es sich um inszenierte Fotografie. Ab 1971 entstehen vermehrt fotografisch-filmische Abläufe in Tableauform. Öffentliche Räume, die Dressler durch Zufall findet und Alltagssituationen dienen ihm als Schauplätze seiner Fotografien, wie z. B. die Wohnung eines kurz zuvor verstorbenen Tierarztes in Bleibende Werte von 1997.
Häufig inszeniert sich der Künstler selbst und schafft fotografische Anekdoten über die Verhaltensweisen der Menschen, die dem Betrachter Spielraum zu eigenen Assoziationen lassen. In Tie Break aus 1996 bildet den Ort des Geschehens eine als Tenniscourt gestaltete Historismushalle. In Eher seltene Rezepte aus 1987 beschreibt Peter Dressler die Demonstration des Einfalls, in dem er Versatzstücke aus seinem Atelier und Umfeld als Zutaten findet und selbst präsentiert."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
MARIO MARINO 07/06/2013
schloss arenberg / leica galerie salzburg
ausstellung 6. juni 2013 bis dezember 2013

Mario Marino "Faces of Africa"
Photograph
geboren 1967 in Tirol/A
lebt in Deutschland

"Mario Marino reiste für das Projekt „Faces of Africa" im Frühjahr 2011 nach Äthiopien
und porträtierte die Stämme der Borena-Oromo und Erbore, der Karo,
Mursi und Surma, der Hamar und der Tsimaw.
Mit seinen „Fotografischen Psychogrammen", wie der aus Österreich stammende Künstler sie selbst nennt, scheint er direkt in die Seele der Portraitierten zu blicken. So gelingt es ihm einen fotografischen Fingerabdruck der Völker Afrikas zu zaubern.
Entstanden sind Portraits von Menschen, die es in naher Zukunft wohl nicht mehr geben wird.
Mario Marino provoziert einen neuen Blick auf die Menschen - stolz schauen sie in die Kamera, selbstsicher, einzigartig, besonders stehen sie da - allesamt an einer Weggabelung zwischen gestern, heute und morgen."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
ANNELIES OBERDANNER INGEBORG STROBL ELFRIEDE MEJCHAR 29/05/2013
fotohof salzburg
ausstellung 23. mai 2013 bis 13. juli 2013

Annelies Oberdanner
Künstlerin
1961 geboren in Innsbruck/A
lebt in Wien

Ingeborg Strobl
Künstlerin
1949 geboren in Schladming/A
lebt in Wien

"Annelies Oberdanner und Ingeborg Strobl sehen sich nicht als klassische Fotografinnen, beide sind bildende Künstlerinnen mit einem spartenübergreifenden Werk. Die Fotografie wird immer wieder in Zusammenhang mit anderen Medien eingesetzt, das Einzelbild ist selten ohne Umraum gedacht. Das auratische singuläre Foto spielt eine untergeordnete Rolle.
Die Ausstellung im Fotohof Salzburg ist inhaltlich als Dialog über die Wahrnehmung des Unspektakulären, Nebensächlichen und Ephemären konzipiert."

Elfriede Mejchar  "Wienerberger Ziegelöfen. Rote Serie. 1978 - 1981"
Photographin
1924 geboren in Wien/A
lebt in Wien

"Mit ihren SW-Fotoserien „Simmeringer Heide und Erdberger Mais", entstanden zwischen 1967 und 1976, nimmt Elfriede Mejchar eine auch international singuläre Position in der Auseinandersetzung mit dem Genre Stadtlandschaft ein.
In Reverenz an die „Grande Dame" der österreichischen Fotografie zeigt die Bibliothekswand diesmal eine exquisite Serie aus einer Salzburger Privatsammlung. Diese 18-teilige „Rote Serie", 1978-1981 aufgenommen, zeigt die Wienerberger Ziegelöfen und schließt unmittelbar an ihre legendären Fotografien auf dem selben Gelände an."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
TILL BRÖNNER 19/05/2013
leica galerie salzburg
ausstellung 17. mai 2013 bis 6. juli 2013

Till Brönner "Faces of Talent"
Photograph und Musiker
geboren 1971 in Viersen/D
lebt und arbeitet in Berlin/D

"Till Brönner gilt nicht nur in Deutschland, sondern auch im internationalen Vergleich als einer der besten Jazztrompeter. Dass sich der Musiker aber auch seit Jahren intensiv mit Fotografie
auseinandersetzt, ist weniger bekannt. Die Leica Galerie Salzburg zeigt nun Arbeiten Brönners
im Rahmen der Ausstellung "Faces of Talent", in der Brönner eine Reihe von Schwarz-Weiß-Porträts
bekannter Persönlichkeiten aus dem Show Business präsentiert. Die Auswahl zeigt unter anderem Bilder
der US-amerikanischen Sängerinnen Beth Ditto und Ms. Maad Moiselle, des
deutschen Jazzmusikers Roger Cicero und des Schauspielers Armin Müller-Stahl."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

MOBILITÄT I - REISEN 14/05/2012
PATRICIA ALMEIDA I MICHAEL HÖPFNER I ROBERT F. HAMMERSTIEL
KLAUS MÄHRING I TIM SHARP
fotogalerie wien
ausstellung 14. mai 2013 bis 8. juni 2013
MOBILITÄT I - Reisen

Patricia Almeida "Portobello"

Photographer
1970 geboren in Lissabon/POR
lebt und arbeitet in Lissabon/POR


Michael Höpfner "Outpost of Progress"
Photographer
1972 geboren in Krems/A
lebt und arbeitet in Wien/A

Robert F. Hammerstiel "Instant Vacation"

Photo- und Videoartist
1957 geboren in Pottschach/A
lebt und arbeitet in Wien/A

Klaus Mähring "Nomadic Village Travelling Exhibition"

Photo- und Videoartist
1975 geboren in Graz/A
lebt und arbeitet in Wien/A und "on the road"

Tim Sharp "Hearsay"

Photographer
1947 geboren in Schottland
lebt und arbeitet in Wien/A


"Ausschweifende Mobilität ist – neben exzessiver Kommunikation – eines der bestimmenden globalen Phänomene am Beginn des 21. Jahrhunderts. Die FOTOGALERIE WIEN zeigt in ihrem diesjährigen Schwerpunkt künstlerische Arbeiten, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln den mannigfaltigen Aspekten dieses Themas widmen.
Die erste Ausstellung in dieser Reihe, REISEN, widmet sich verschiedenen Arten der freiwilligen Bewegung, den treibenden Sehnsüchten, an andere Orte zu gelangen, und den Settings, die dabei vorgefunden oder auch selbst erschaffen werden. Die FOTOGALERIE WIEN hat dazu fünf KünstlerInnen eingeladen,  die sich mit den Themenfeldern Massentourismus, Künstlerreisen und virtuelle Reisen beschäftigen."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
STOLPERSTEINE 20/04/2013
- Gegen das Vergessen
Salzburg am 19. April 2013

»Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist« (Talmud)

"Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas.
Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.
Das Projekt richtet sich gegen das Vergessen. Es will die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung von Juden, von Roma und Sinti, von politisch Verfolgten, von Homosexuellen, von Zeugen Jehovas und von Euthanasieopfern im Nationalsozialismus lebendig erhalten."


Stolperstein für Georg Prodinger
geb. 1924 I Kriegsdienst verweigert I 1944 hingerichtet
Leopoldskronstrasse 35, Salzburg
Patenschaft: Friedensbüro Salzburg

Stolperstein für Richard Metzl
geb. 1870 I vertrieben I 1941 verstorben
Schloss Leopoldskron, Salzburg
Patenschaft: Hans Lugstein


Stolperstein für Max Reinhardt
geb. 1873 I vertrieben I 1943 verstorben
Schloss Leopoldskron, Salzburg
Patenschaft: Erzbischof Dr. Alois Kothgasser


www.stolpersteine-salzburg.at

photographie
bernhard müller

WILHELM SCHÜRMANN 27/03/2013
fotohof salzburg
ausstellung 27. märz 2013 bis 18. mai 2013


Wilhelm Schürmann "Wegweiser zum Glück"

Photograph
1946 geboren in Dortmund/D
lebt und arbeitet in Berlin/D

"Im Mittelpunkt der Ausstellung des deutschen Fotografen Wilhelm Schürmann steht eine Auswahl von 40 SW-Fotografien der heute als legendär geltenden Serie „seiner" Straße in Dortmund. Sie ist Teil der Präsentation „Wegweiser zum Glück. Bilder einer Straße 1979–1981", die von März bis August 2012 in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln zu sehen war.
Für die aktuelle Ausstellung in Salzburg zeigt Wilhelm Schürmann zwei weitere Serien, welche einen Einblick in seine lebenslange fotografische Beschäftigung mit dem Thema „Nachbarschaften" geben.
Die Ausstellung im Fotohof versteht sich auch als eine Verneigung vor einem Fotografen, den mit Salzburg eine gemeinsame Geschichte verbindet. So war Schürmann bereits in den späten siebziger Jahren durch seine Workshops und Ausstellungen am Salzburg College und seine Lehrtätigkeit an der Sommerakademie Anfang 1980 mit Salzburg auf das Engste verbunden.Nach nunmehr 30 Jahren knüpft der Künstler mit dieser repräsentativen Werkschau als wichtiger Anreger der damals auch in Salzburg beginnenden Autorenfotografie an."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
SILKE MAIER-GAMAUF / ANNJA KRAUTGASSER / ANJA HITZENBERGER / PETRA BUCHEGGER 11/04/2012
galerie im traklhaus salzburg
ausstellung 11. april 2013 bis 18. mai 2013

Silke Maier-Gamauf

Photo- und Videoartist
1969 geboren in Nenzing/A
lebt und arbeitet in Wien/A


Annja Krautgasser
Photo- und Videoartist
1971 geboren in Hall in Tirol/A
lebt und arbeitet in Wien/A

Petra Buchegger
Photo- und Videoartist
1970 geboren in Graz/A
lebt und arbeitet in Wien/A

Anja Hitzenberger
Photo- und Videoartist
1970 geboren in Salzburg/A
lebt und arbeitet in NewYork/USA und Wien/A

"Zum sechsten Mal organisiert die Galerie im Traklhaus ein gemeinsames Ausstellungsprojekt mit dem Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis in Bregenz. Aus den Bewerbungen für das Traklhaus-Programm wurden von den Leitern beider Ausstellungsorte die Künstler ausgewählt. Schwerpunkt in dieser Ausstellung sind Video und Fotografie.
Petra Buchegger zeigt in ihrem Video eine Frau bekleidet mit einem Business-Kostüm aus Kittelschürzen-Stoff, die Alltagsarbeiten im Dorf (in Bulgarien) verrichtet. Der Großteil der dortigen Bevölkerung sind Selbstversorger. Das Video soll den Mangel an Wertschätzung dieser Arbeit in der am Geld orientierten Gesellschaft ansprechen.
Silke Maier-Gamauf hat 2012 an drei verschiedenen öffentlichen Orten in Serbien eine Performance realisiert und in einem Video festgehalten. Sie nimmt zum Wechsel von Krieg und Zerstörung zu einem Neubeginn in Belgrad Stellung.
Von Annja Krautgasser wird ein Film über Roma-Jugendliche präsentiert, die in einem dreitägigen Workshop einen kurzen Krimi gedreht haben. Dabei hinterfragt sie das Klischee der Arbeitsverweigerung dieser Gruppe.
Annja Hitzenberger stellt Fotos aus zwei Serien aus zum Thema Essen. In der Serie „98/330 lb (44/150 kg)” stellt sie ein superschlankes Model einem übergewichtigen Mann gegenüber. Dazu zeigt sie Fotos von pinken Speisen in einem Amerikanischen Diner."


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aus der serie "photographic"
MARGARET MANN 29/03/2013
leica galerie salzburg
ausstellung 29. märz 2013 bis 11. mai 2013

Margaret Mann "Poems from a Lens"
Photographin
geboren 1949 in Paris/F
lebt und arbeitet in London/UK

"Als Hauptthema in ihren Fotografien, widmet sich Maragaret Mann der Weiblichkeit. Sie zeigt Akte, die sowohl originell komponiert als auch klassisch und elegant auf den Betrachter wirken. Kunstvoll und gekonnt setzt sie ihre Modelle in Szene. Die Frau in ihrer Rolle als Mutter ist ihr genauso wichtig wie die Darstellung einer mythologischen Heldenfigur. Mann kreiert mit ihren Fotografien eine enorme Intimität, welche auch durch das kleine Format ihrer Bilder unterstützt wird.
Doch nicht nur Schönheit, Weiblichkeit und Erotik spielen in Margaret Manns Werken eine große Rolle. Sie möchte auch auf Missstände und Probleme hinweisen, die uns alle betreffen.Das Thema „Wasser" liegt ihr dabei besonders am Herzen. Sie möchte dem Betrachter die enorme Wichtigkeit dieses Elements darlegen.Auch den künstlerischen Aspekt des Wassers lässt sie hierbei nicht außer Acht. Sie spielt mit Spiegelungen und Reflexionen und kreiert so stimmungsvolle Schwarz-Weiß Aufnahmen.
 Margaret Manns Fotografien entstehen allesamt analog. Sie verwendet einen Schwarz-Weiß Film und entwickelt ihre Abbildungen ebenfalls selbst. Durch die Verwendung bestimmter Salze und Färbemittel kommt ein eigener Farb-Charakter zustande. Zusammen mit starken Kontrasten und gewagten Kompositionen hat sich Margaret Mann einen absoluten Wiedererkennungswert geschaffen."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

PORTRAITS ZWISCHEN REALITÄT UND FIKTION 09/04/2012
TOMMASO BONAVENTURA I PETRA BUCHEGGER I VIOLA FATYOL
CLAIRE GUERRIER I VIACHESLAV KABANOV I SABINE SCHWAIGHOFER
fotogalerie wien
ausstellung 9. april 2013 bis 4. mai 2013
portraits zwischen realität und fiktion

Tommaso Bonaventura "Real Woman Photoshop"

Photographer
1969 geboren in Rom/I
lebt und arbeitet in China und Italien


Petra Buchegger "Modeling I"
Photo- und Videoartist
1970 geboren in Graz/A
lebt und arbeitet in Wien/A

Viola Fatyol "Orando et laborando"
Photographer
1983 geboren in Debrecen/H
lebt und arbeitet in Budapest/H

Claire Guerrier "Alice ou les petites evasions"

Photo- und Videoartist
1969 geboren in Strassburg/F
lebt und arbeitet in Basel/Ch

Viacheslav Kabanov "Template"

Photographer
1981 geboren in Moskau/USSR
lebt und arbeitet in Moskau/USSR

Sabine Schwaighofer "self-portrait"

Photographer
1969 geboren in Salzburg/A
lebt und arbeitet in Wien/A


"In dieser Ausstellung geht es auf der Basis von fotografischen und filmischen Selbstportraits und Portraits um die Auseinandersetzung mit Identität. Bei den künstlerischen Arbeiten handelt es sich sowohl um inszenierte Situationen, Modelle und Rollenspiele als auch um dokumentarische Positionen, die häufig in einem Werkkomplex miteinander verbunden werden. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit Individualität/Masse, Geschlechterrollen, zwischenmenschlichen Beziehungen sowie mit Sehnsüchten, Wünschen, Ängsten und den Auswirkungen gesellschaftlicher Regeln und Konventionen. Entstanden sind vielfach sehr intime Portraits, oft aber auch absurde, surreale Situationen, die eine Welt jenseits des Offensichtlichen eröffnen. Immer sind die Portraits auch eine Auseinandersetzung mit der bildlichen Darstellung an sich: Was zeigt ein (fotografisches) Bild von der Persönlichkeit eines Menschen, was ist Realität, was Fiktion?"


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aus der serie "photographic"
RICHARD ROSS + LUCA ZANIER 15/03/2012
anzenbergergallery wien
ausstellung 15. märz 2013 bis 30. april 2013

Richard Ross "JUVENILE JUSTICE"

Photographer
1947 geboren in NewYork/USA
lebt und arbeitet in Santa Barbara/USA


Luca Zanier "RÄUME DER MACHT"
Photographer
1966 geboren in Zürich/CH
lebt und arbeitet in Zürich/CH

"JUVENILE IN JUSTICE dokumentiert die Unterbringung und Betreuung von amerikanischen Jugendlichen in Einrichtungen in denen sie eingesperrt, bestraft, ihnen geholfen und oft genug geschadet wird.Das Projekt umfasst Bilder von mehr als 1.000 Jugendlichen und Angestellten in über 250 Einrichtungen in 30 Staaten der USA, sowie umfangreiche Informationen aus Interviews. Richard Ross hat viel Zeit und Mühe investiert, in der Hoffnung eine Reform der amerikanischen Gesetzgebung einzuleiten.Die eindrucksvollen Porträts der jugendlichen Häftlinge im Alter von 10 bis 20 Jahren, werfen Fragen auf, die es zu stellen gilt.

Staaten haben Regierungen, Unternehmen einen Vorstand und sogar Organisationen unserer Zivilgesellschaft – Gewerkschaften zum Beispiel – unterstehen einem übergeordnetem Vorstand oder Dachverband. Egal ob Entscheidungen öffentlich und freiwillig getroffen werden, wie in Demokratien oder in beschränkter Form, wie in Diktaturen: Entscheidungen von Einzelpersonen bestimmen einen großen Teil unserer kollektiven Existenz. Unsere gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Leitung und Kontrolle ist in den Händen von wenigen Entscheidungsträgern. Die Räume in denen diese Entscheidungen gefällt werden, können pompös, repräsentativ und öffentlich zugänglich oder klein, unauffällig und versteckt sein. In jedem Fall sind sie RÄUME DER MACHT. Das sind die Plätze, die Luca Zanier fotografisch porträtiert."


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aus der serie "photographic"
ROGER BALLEN 22/02/2012
WestLicht. Schauplatz für Fotografie, Wien
ausstellung 22. februar 2013 bis 28. april 2013


Roger Ballen "Retrospektive"
Photograph
1950 geboren in NewYorkCity/USA
lebt und arbeitet in Johannesburg/SouthAfrica

"Mit seiner zwischen Dokumentation und Fiktion changierenden Bilderwelt, nachhaltig verstörend
und bestechend zugleich, gehört Roger Ballen zu den eigenwilligsten und prägendsten Fotografen
seiner Generation. Die Ausstellung gibt erstmals in Österreich einen umfassenden Einblick
in sämtliche Schaffensperioden des Künstlers."
"Ballen lebt seit den 1970er Jahren in Südafrika, wohin es ihn 1974 zum ersten Mal verschlagen hat.
Er arbeitete dort als Geologe, was ihn in die Dorps, abgelegene Dörfer der Weißen, brachte, die er fotografierte.
Er dokumentierte die ärmlichen Behausungen zuerst von außen und später auch von innen, und schließlich
auch ihre Bewohner.
Die Dokumentation armer Weißer durch Ballen gefiel dem Apartheidregime nicht. Trotzdem suchte Ballen weiterhin nach verbotenen Orten, wie Shadow Chamber, Boarding House und Asylum. All dies sind Orte,
in die sich mehrfach geschädigte Menschen geflüchtet hatten. Die Bewohner waren bereit,
in Inszenierungen von Ballen mitzuspielen, sodass sein Stil von der dokumentarischen Fotografie zur Fiktion mutierte. Es entstanden Bilder von besonderer Dramatik."
"Der Künstler begreift jede Fotografie als Teil des Selbst und damit als Ausweitung der eigenen Person.
Das Fotografieren gleicht einer Entdeckungsreise in die eigene Psyche: „The older I get the more I need to get
to the source, the place where dreams originate, the source of the psyche."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

BODO HELL 21/03/2013
galerie eboran salzburg
ausstellung 21. märz 2013 bis 19. april 2013

Bodo Hell  "Omnibus 3D"
Photograph / Schriftsteller / Musiker / Senner
1943 geboren in Salzburg/A
lebt und arbeitet in Wien und am Dachstein/A

"Bodo Hell wird in der Ausstellung in der Galerie Eboran in mehreren Werkgruppen einen großen Überblick seines fotografischen Schaffens zeigen. Neben den schon bekannten und auch entsprechend publizierten „Schriftbildern", etwa in dem Buch „Stadtschrift" (edition neue texte, 1983), sind es vor allem seine Stereo- und Panoramafotografien, die in größeren Serien zu sehen sind. Für die Stereofotografien werden die Besucher spezielle Brillen erhalten, um den Stereoeffekt individuell erleben zu können.
Obzwar es diese beiden fotografischen Verfahren schon seit der Frühzeit der Fotografie gibt, führen sie doch ein Schattendasein im Mainstream der fotokünstlerischen Entwicklung. Beide Methoden versprechen im traditionellen Verständnis eine größere Realitätstreue: Einerseits durch die dreidimensionale Darstellung, die dem natürlichen Sehen entspricht und andererseits durch einen wesentlich größeren Sehwinkel, der das peripheren Sehen des menschlichen Auges auf eine kleine Bildebene zusammenführt."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
INDUSTRIE 26/01/2012
OstLicht - Galerie für Fotografie, Wien
ausstellung 24. januar 2013 bis 30. märz 2013

INDUSTRIE
KünstlerInnen:
Anatoliy Babiychuk, Carla Bobadilla, Edward Burtynsky, Elisabeth Czihak, Michael Goldgruber,
Birgit Graschopf, Katharina Gruzei, Cornelia Hauer, Ernst Logar, Walter Niedermayr,
Markus Oberndorfer, Sascha Reichstein, Thomas Ruff, Margherita Spiluttini, Max Wegscheidler

"Die Galerie OstLicht befindet sich auf dem ehemaligen Areal der Ankerbrotfabrik und damit an einem lange Zeit industriell genutzten Ort, dessen ursprüngliche Bestimmung sich heute gewandelt hat.
Mit der Ausstellung „Industrie" erinnert OstLicht an die Geschichte des eigenen Standortes und zeigt eine Auseinandersetzung mit Aspekten industrieller Produktion, die anhand von fünfzehn zeitgenössischen Kunstpositionen erfahrbar werden.
Die KünstlerInnen in der Ausstellung gehen unter anderem folgenden Fragen nach:
Wie zeigt sich Fabriksarbeit heute und wie hat sie sich verändert? Auf welche Weise findet diese in
verschiedenen geographischen Regionen statt? Wie schreibt sich die Arbeit an Maschinen
in den Körper der Arbeitenden und deren Bewegungsabläufe ein? Welche Auswirkungen hat industrielle
Produktion auf Landschaft und Umwelt? Wie stellen sich Räume dar, aus denen die Arbeit verschwunden ist?"

u.a.
Max Wegscheidler "Philips"
Photograph/Grafikdesigner
1970 geboren in Wien/A
lebt und arbeitet in Graz/A
Sascha Reichstein "Daily Production"
Artist/Photographin
1971 geboren in Zürich/CH
lebt und arbeitet in Wien/A
Markus Oberndorfer "Traces IV"
Photograph
1980 geboren in Ohlsdorf/A
lebt und arbeitet in Wien/A
Birgit Graschopf "Schichten"
Artist/Photographin
1978 geboren in Wien/A
lebt und arbeitet in Wien/A
Michael Goldgruber "Underground Power Control"
Photograph
1965 geboren in Leoben/A
lebt und arbeitet in Wien/A


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

PETER VANN 01/02/2013
leica galerie salzburg
ausstellung 31. januar 2013 bis 23. märz 2013

Peter Vann "Tierisch Schön"
Photograph
geboren 1941 in Zürich/CH
lebt in S-chanf/CH

"Peter Vann zeigt in seiner Ausstellung „Tierisch Schön" einzigartige Tier-Portraits.
Es ist sein neustes Projekt und wird zum ersten Mal präsentiert.
Mit seinen Fotografien scheint er direkt in die Seele der Tiere zu blicken und
lässt den Betrachter dabei alles andere als unberührt!

Aus der Zoologie des Bergbauernhofes entwickelte der Fotograf eine beeindruckende Porträtsammlung.
Die Aufnahmen entstanden in einem Studio, vor neutralem Hintergrund und dezenter Beleuchtung.
So kann der Betrachter bei jedem Portrait spezifische Charakterzüge des jeweiligen Tieres entdecken.
Das Huhn Josephine, das Rind Halleluja und das Schwein Louise können sowohl zum Schmunzeln anregen
als auch zutiefst berühren."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

JERZY LEWCZYNSKI / KRZYSTOF PIJARSKI 26/01/2012
fotohof salzburg
ausstellung 25. januar 2013 bis 16. märz 2013

Jerzy Lewczyński - INFORMÉMENT

Krzystof Pijarski "JL-KP"

Photograph
1980 geboren in Trinec/Czech Republic
lebt und arbeitet in Lodz/Poland

Ausstellung:
"Die Ausstellung im Fotohof, kuratiert von Karolina Lewandowska, stellt die Vielschichtigkeit im Werk von Jerzy Lewczyński in den Vordergrund. Die Gegenüberstellung seiner Ikonen, wie „Crucification" und „Wawel heads", zusammen mit Schnappschüssen in Farbe und unveröffentlichten fotografischen Notizen
in Schwarzweiss, zeigt seinen zeitgenössischen Umgang mit der Darstellung von Realität.
Das Unerwartete, das Ironische, Gefundene, Zufällige und Anti-Fotografische - all das begegnet dem Betrachter.
Dieser Präsentation klassischer polnischer Fotografie wird eine zeitgenössische Arbeit des Fotografen und Kunsthistorikers Krzysztof Pijarski (geboren 1980) gegenübergestellt. Bezugnehmend auf Lewczyński entwickelte er ein künstlerisches Projekt rund um das Archiv seines Vorbildes. Pijarski wählte einige Motive aus,die wir aus Lewczyńskis Werk kennen,
und schuf um diese herum – in Anlehnung an Aby Warburg – Tafelbilder,
welche die Zusammenhänge zwischen den Motiven verdeutlichen."

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aus der serie "photographic"
OLAF OTTO BECKER 01/02/2013
galerie ruzicska salzburg
ausstellung 25. januar 2013 bis 16. märz 2013

Olaf Otto Becker "Reading the Landscape"
Photograph
1959 geboren in Lübeck-Travemünde/D
lebt in Garching/D

»Ein Bild machen ist für mich der Versuch, etwas zu begreifen. Wirklichkeit begreifen,
die sich in Form von Landschaft darstellt.« Olaf Otto Becker, 2011

"Reading the Landscape, aufgenommen in den Urwäldern Indonesiens und Malaysias, schildert drei
Naturzustände: intakte Natur, zerstörte Natur und künstlich geschaffene Natur. Ergänzung finden die
hoch ästhetischen und farbgewaltigen Landschaftsfotografien von Olaf Otto Becker durch eine
16 Monitor-Videoinstallation mit einem Tausendfüssler aus Borneo als Protagonisten.
Olaf Otto Beckers Fotografien entstehen mittels einer Grossformatkamera (20 ~ 25 cm Negative)
auf den Reisen des Künstlers, die ihn an die entlegensten Orte der Welt führen.
Olaf Otto Becker vollzieht in seinen Werken eine Gegenüberstellung von unberührten Primärwäldern,
grossflächigen Abholzungen und künstlich geschaffenen Monokulturen. Letztere fungieren als Ersatz für
den verschwindenden intakten Naturraum. Die Fotografien der Werkgruppe Reading the Landscape
sind Dokumente von Landschaftsveränderungen als Resultat der Überbevölkerung und masslosen Nutzung
der Erdressourcen. Der Mensch bemächtigt sich der Primärwälder, die sich über Millionen von
Jahren entwickelt haben und zerstört sie in wenigen Jahrzehnten."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

FRANZ BERGMÜLLER 28/01/2012
stadtgalerie lehen salzburg
ausstellung 24. januar 2013 bis 13. märz 2013

Transit

Franz Bergmüller, Bernhard Gwiggner, Anja Hitzenberger, Hanns Otte, Wolfgang Richter

Franz Bergmüller "Bewegliche Objekte"

Photograph
1966 geboren in Hüttau/A
lebt und arbeitet in Salzburg/A

"
Der Künstler, ein geistiger Nachfahre Karl Valentins, ist der Schöpfer
interaktiver Fotoarbeiten, hinter denen sich lustige Maschinen
verbergen: Wir drücken auf den roten Knopf und Dinge geraten in Bewegung
und geben Geräusche von sich. Bergmüller, der in seinen überraschenden
surrealen Szenerien auch immer wieder selbst auftaucht, schöpft aus
einer gutgelaunten dadaistischen Haltung und berührt ganz
existenzialistisch so einfache Fragen wie was die Welt am laufen hält
... so entstehen Bilder, die wie flache Witze unverfroren vor einem
stehen, aus bestem trockenen Humor fabriziert, und mit doppeltem Boden!"

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
PAUL SCHNEGGENBURGER 06/02/2012
anzenbergergallery wien
ausstellung 5. februar 2013 bis 8. märz 2013

Paul Schneggenburger "Der Liebenden Schlaf"

Photograph
1982 geboren in Freiburg/D
lebt und arbeitet in Wien/A

"Was passiert mit Liebenden während des Schlafes? Schläft man nebeneinander, jeder für sich, oder teilt man doch gewisse Orte oder Emotionen? Ist es einnächtlicher Tanz von Liebenden – damit ist nicht unbedingt das Fleischliche gemeint, sondern vielmehr eine unbewusst ausgeführte Art von Zuneigung – oder kehrt man sich den Rücken zu? Gibt es eine Vereinigung mit dem Anderen, mit dem Selbst?
 
Es sind die Fragen, die Paul Schneggenburger treiben, zu suchen, nicht nach Antworten, sondern nach Bildern. »Der Liebenden Schlaf« wurde 2010 als seine Diplomarbeit an der Universität für angewandte Kunst Wien geboren und hat sich seitdem zu einem langfristigen Projekt entwickelt. Ein Bild des Schlafes der Liebenden besteht aus einer einzigen Aufnahme. Die Belichtungszeit dieser Aufnahme beträgt 6 Stunden, von 0 bis 6 Uhr. Nichts wird digital verändert."


Regina Anzenberger "EXTENDED"
Künstlerin
geboren in Wien/A
lebt und arbeitet in Wien/A

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
HUBERTUS VON HOHENLOHE 19/10/2012
schloss arenberg / leica galerie salzburg
ausstellung 19. oktober 2012 bis januar 2013

Hubertus von Hohenlohe "Elegantly Wasted"
Photograph
geboren 1959 in Mexiko-Stadt/MX
lebt in Marbella/ES

"By looking at my photos you become part of my reality and the time that we live in!”

- Der Werkszyklus "Elegantly Wasted" wurde in der Altpapierverwertung Mayr Mellnhof aufgenommen. Er zeigt einen kritischen und zugleich humorvollen Blick auf die Wegwerfgesellschaft unserer Zeit:
Ein Recycling Produkt wird auf sehr eleganter Art und Weise zum Kunstobjekt erhoben.
Die Bilder, scheinbar zufällige Motive, erzählen vom Wohlstand und dem ständigen Streben nach Wachstum und Veränderung. In seiner Bildsprache beeinflusst von Andy Warhol, wirft Hohenlohe einen ehrlichen Blick auf sich selbst und seine Umwelt.
Gedruckt wurden die großformatigen Fotoarbeiten auf Hahnemühle Photorag Ultra Smooth Papier. -


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
CATHERINE HENRIETTE 24/11/2012
leica galerie salzburg
ausstellung 23. november 2012 bis 12. januar 2013

Catherine Henriette "The Frozen River"
Photographin
geboren 1960 in Frankreich
lebt in Paris/F

"Unter dem Titel „The Frozen River" ist in der aktuellen Ausstellung ein Fotoprojekt der französischen Fotografin Catherine Henriette zu sehen. Die Aufnahmen sind in Harbin entstanden, der nördlichsten Provinzhauptstadt Chinas. Aufgrund seiner geografischen Lage sind die Winter dort sehr lang und kalt. Sowohl Nacht- als auch Tagestemperaturen liegen durchschnittlich zwischen zehn und 20 Grad unter Null. Das Klima verleiht der „Eisstadt", wie Harbin auch genannt wird, eine ganz besondere Atmosphäre. Diese hat Catherine Henriette in stimmungsvollen Aufnahmen eingefangen. Im Fokus steht der Fluss Songhua, der die Stadt durchquert. Den ganzen Tag bis in die Abendstunden herrscht dort trotz der sibirischen Kälte ein reges Treiben. Die Faszination der Fotografien liegt in der beruhigenden Stille, die sie ausstrahlen. Für den Betrachter ist die Kälte fast spürbar.."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
VASSILIEA STYLIANIDOU / MOIRA ZOITL / MARTIN BEHR 25/11/2012
fotohof salzburg
ausstellung 23. november 2012 bis 12. januar 2013

Beutezüge. Systeme des Eigennutzes – Mechanismen der Plünderung
Lara Baladi, Taysir Batniji, Zanny Begg, G.R.A.M., Maryam Jafri, Lina Khatib, Vassiliea Stylianidou, Moira Zoitl

"Die Ausstellung thematisiert unterschiedliche Methoden und Funktionsweisen von Beutegenerierung am Beispiel der Finanzkrise und der gestürzten arabischen Diktatoren. Acht internationale Künstler und Künstlerinnen erforschen Mechanismen der Ausbeutung und deren Folgewirkungen. In den letzten Jahren hat sich in der Dramatik der Ereignisse immer mehr ein Motiv herauskristallisiert, das sowohl der allgemeinen Finanzkrise als auch den Ereignissen in der arabischen Welt zugrunde liegt: Ausbeutung und Systeme des Eigennutzes sind Mechanismen der Plünderung, die als Neoliberalismus im demokratischen Gewand oder nackt als autoritäres Regime daher kommen. Die Möglichkeiten der Ausbeutung sind grenzenlos."

u.a.
Vassiliea Stylianidou "WarRooms"
Photographin/Artist
1967 geboren in Thessaloniki/GR
lebt und arbeitet in Berlin und Athen
Moira Zoitl  "Exchange Square"
Photographin/Artist
1968 geboren in Salzburg/A
lebt und arbeitet in Berlin
Martin Behr G.R.A.M.  "Hohes Haus"
Journalist/Artist . Gründer und Mitglied der Künstlergruppe G.R.A.M.
1964 geboren in Graz/A
lebt und arbeitet in Graz


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
DIETER HUBER 26/10/2012
galerie eboran salzburg
ausstellung 26. oktober 2012 bis 7. dezember 2012

Dieter Huber "mare morto"
Photograph / bildender Künstler
1962 geboren in Schladming/Österreich
lebt und arbeitet in Wien und Salzburg

"Dieter Huber zeigt erstmals die aufwändige fotografische Installation MARE MORTO zum gleichnamigen Flüchtlingsprojekt. Damit stellt er ein Thema in den Mittelpunkt, das seit Jahren immer wieder dramatische Zuspitzungen erlebt, das von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aber viel zu schnell wieder ausgeblendet und als unangenehme Begleiterscheinung abgetan wird: Die Flüchtlingsbewegung zwischen Afrika und Europa.

MARE MORTO entstand aus mehrjährigen Recherchen des Künstlers in Sizilien, Lampedusa und den süditalienischen Inseln. Die Doppelbedeutung des Titels bezieht sich einerseits auf die unzähligen versunkenen Flüchtlingsboote und deren Passagiere im südlichen Mittelmeer, als auch auf eine ebenso benannte Bucht der Insel Lampedusa. Das Ergebnis ist ein 3 x 33 Bilder umfassender Zyklus mit der Metapher des Bootes als tragendes Bildmotiv: MARE MORTO zeigt zerstörte Flüchtlingsboote, REFUGEES sammelt Beweisstücke der Flucht nach Europa und STRANDED zeigt die Schiffe "recycled" als Hoffnung auf einen Neubeginn."

Die Galerie Eboran präsentiert sich ab dem 25. Oktober 2012 in der Ignaz-Harrer-Str.38 im Salzburger Stadtteil Lehen.
Wir gratulieren zu den neuen Räumlichkeiten!

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
MAYA ROCHAT / PHILIPPE GERLACH / SEIICHI FURUYA 28/09/2012
fotohof salzburg
ausstellung 28. september 2012 bis 18. november 2012

Maya Rochat "a_nervous_system"
Photographin
1985 geboren in Morges/CH
lebt in Genf und Lausanne
Philippe Gerlach  "a_nervous_system"
Photograph
1982 geboren in Grenoble/F
lebt in Linz und Berlin
Seiichi Furuya  "MEMOIRES 1989
Photograph
1950 geboren in Izu/J
lebt in Österreich

Ausstellung:
"Sowohl Maya Rochat wie auch Philippe Gerlach interessiert die Fotografie als Ausdrucksmedium für das Lebensgefühl einer jungen Generation. Dabei beschränken sie sich nicht nur auf die Rolle des von außen Beobachtenden, sondern interagieren mit Menschen und Orten.
Bei Rochat wie bei Gerlach wird das eigene Leben mit den Mitteln der Fotografie autobiografisch reflektiert. Unter dem gemeinsamen Titel „ a_nervous_system"  verschränken sich beider Arbeiten zu einem Dialog, können aber als Einzelpräsentationen gelesen werden. In ständiger Absprache haben Rochat und Gerlach eine spezielle gemeinsame Installation für den Fotohof entwickelt, die sie als nervous system sehen."

In der Bibliothek:
"Seiichi Furuyas weltweit anerkanntes fotografisches Werk setzt sich wie wenig andere mit  einer solchen Beharrlichkeit des Erinnerns in Bildern auseinander. Immer wieder greift er auf sein großes Archiv an Bildern zurück, das er in den gemeinsam verbrachten Lebensjahren mit seiner früh verstorben Frau Christine in den Jahren von 1978 bis 1988 angelegt hat. So sind unter dem gemeinsamen Titel „ Mémoires" seit 1989 fünf Bücher des Fotografen erschienen, die im Andenken an seine Frau entstanden sind."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
FRANK HALLAM DAY / PIOTR ZBIERSKI 05/10/2012
leica galerie salzburg
ausstellung 5. oktober 2012 bis 17. november 2012

der Leica Oskar Barnack Preisträger
Frank Hallam Day "Alumascapes"
Photograph
geboren 1948
lebt in Washington/USA

"Nach zahlreichen Projekten mit politischen Themen, gewinnt die Beziehung zwischen Mensch und Natur in seinen Arbeiten immer mehr an Bedeutung. „Alumascapes" ist das Ergebnis einer monatelangen Reise durch Florida. Wohnmobile und Campingwagen macht er zu hell erleuchteten, strahlenden Hauptdarstellern seiner Bilder. Eingebettet in einer nächtlichen Dschungellandschaft, schützen die Mobile Ihre Bewohner und bieten ihnen Luxus und Sicherheit. Das Verhältnis Mensch/Natur ist somit widersprüchlicher denn je.."

und der Leica Oskar Barnack Nachwuchspreisträger
Piotr Zbierski "Pass by me"
Photograph
geboren 1987 in Lodz/P
lebt in Lodz/P

"Diese Serie bildet den Abschluss eines Projektes an dem er seit mehr als fünf Jahren arbeitet. Zufällige Begegnungen und der Blick auf Menschen als unvoreingenommener Fremder ermöglichen ihm das zu zeigen, was für ihn wichtig erscheint: Der Mensch mit all seinen Emotionen.
Er konzentriert sich dabei auf Gesichter, Gesten, den Ausdruck von Gefühlen und Beziehungen. Dabei möchte er, dass seine Fotografien nicht originell sondern authentisch wirken. Geprägt von seinem ganz eigenen Stil entführt er den Betrachter in eine Welt zwischen Realität, Emotion und Phantasie. Die Fotos entstanden auf Reisen nach Osteuropa und Indien."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
AXEL HÜTTE 30/09/2012
galerie ruzicska salzburg
ausstellung 28. september 2012 bis 3. november 2012

Axel Hütte
Photograph
1951 geboren in Essen/D
lebt in Düsseldorf/D

"Axel Hütte, der von 1973 bis 1981 in der Klasse von Hilla und Bernd Becher an der Düsseldorfer
Kunstakademie studierte, zählt zu den bekanntesten deutschen Fotografen der Gegenwart.

Gebirgswelten, die sich mit ästhetischer Stille dem Betrachter in all ihrer Größe und Weite offenbaren.
Die analogen Fotografien wurden von Axel Hütte in den Jahren 2011 und 2012 in den österreichischen und Suüdtiroler Alpen mittels Großbildkamera mit 13x18 cm Negativen aufgenommen. Diese Methode bedarf akribischer Genauigkeit und Geduld, um alle Komponenten in einem einzigen Moment festzuhalten. Axel Hüttes Bildwerke zeichnet eine Ambivalenz von absoluter Schärfe und bizarr verschobener Unschärfe aus,
hervorgerufen durch Nebelschwaden und Wolken sowie durch die Distanz des Fotografen zum Objekt. Der Künstler erzielt eine unmessbare Tiefenwirkung der im Nebel verschwindenden Alpinlandschaften."


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LISA-ALESSANDRA KUTZELNIG 1/10/2012
stadtwerk lehen salzburg
dauerausstellung

Lisa-Alessandra Kutzelnig "aufwachsen - kindsein"
Photographin
1982 geboren in Salzburg/A
lebt in Salzburg/A

"Für Ihre erste Ausstellung im Stadtwerk Lehen fotografierte Kutzelnig Kinder beim Spielen. Das Zusammenleben der Kinder verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft auf der Schwelle vom Kind zum Jugendlichen hat die Fotografin inspiriert und spiegelt sich in den tiefgründigen Schwarz-Weiß-Bildern wieder. Das Projekt ist als Dauerausstellung angelegt und begleitet die Kinder im Stadtwerk Lehen."


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AMEDEO M. TURELLO 11/07/2012
leica galerie salzburg
ausstellung 10. august 2012 bis 29. september 2012

Amedeo M. Turello  "Celebrating Woman"
Photograph
geboren in Italien
lebt in Monte Carlo/F

"Nur wenige Fotografen lassen sich in einem Atemzug mit Stars, Fashion und Glamour so sehr in Verbindung bringen wie Amedeo M.Turello. Seine Portraits befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen Extravaganz und Eleganz, wobei ein Hauch von Natürlichkeit nicht fehlen darf. Stars wie Naomi Campell, Keira Chaplin, Tatjana Patitz und Dita Von Teese zählen zu seiner persönlichen Rangliste der weltweiten Berühmtheiten.
Die Portraitierten zeigt Turello stark, selbstbewusst und glamourös kombiniert mit einem gehörigem Schuss Sexappeal und Extravaganz."


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JO RACTLIFFE / ROGER PALMER 03/08/2012
fotohof salzburg
ausstellung 1. august 2012 bis 22. september 2012

Jo Ractliffe  "As Terras do Fim do Mundo"
Photographin
1961 geboren in Cape Town/RSA
lebt in Johannesburg
Roger Palmer  "Meridian 2010/2011"
Photograph
1946 geboren in Portsmouth/UK
lebt in Glasgow und Leeds

Ausstellung:
Jo Ractliffe zählt zu den herausragenden Fotografinnen Südafrikas. Die südafrikanische Fotografin hat zwei Jahre lang die Spuren des Grenzkrieges, den ihr Land in den 1970er und 1980er Jahren gegen Angola führte, mit ehemaligen Soldaten aufgesucht, und diesen ehemaligen Krisenherd des kalten Krieges in sehr sachlichen SW-Fotografien dargestellt. Diese dem Minimalismus verpflichteten Bilder vom „Land des Endes der Welt" („As Terras do Fim do Mundo", so der Titel der Ausstellung und des vielfach ausgezeichneten Buches) zeigen, wie sich bis heute die Gewalt der Vergangenheit forensisch und symbolisch in die sonst unberührte Weite der afrikanischen Landschaft eingeschrieben hat.

In der Bibliothek:
„Meridian" ist Teil des neuen, soeben in der Fotohof edition erschienenen Buches „Circulation" von Roger Palmer. Es zeigt elf Bildpaare, welche auf  Reisen gleicher Dauer und Distanz in unbewohnte Regionen auf einem Längengrad entstanden: in Südafrika, zwischen Städten, die schottische Ortsnamen tragen; in den nördlichen Regionen Finnlands, in Norwegen und Schweden fotografierte er zwischen Tundra und der Küste, wobei Palmer dabei das Kaledonische Gebirge (jeweils zur örtlichen Sommerzeit, 2010) überquerte.


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ALFONS ALT 04/07/2012
leica galerie salzburg
ausstellung 29. juni 2012 bis 4. august 2012

Alfons Alt  "ALBUM"
Photograph/Künstler
1962 geboren in Illertissen/D
lebt in Marseilles/F

"Ein Album von Menschen, Tieren, Pflanzen und Gebäuden.
Alfons Alt ist ein wahrlicher Liebhaber der schönen Künste und hat sich in der Welt zwischen Malerei und Fotografie angesiedelt. Mit der sogenannten Resino-Pigmentyp-Technik zeigt der Fotograf, Maler, Kolorist und Stecher etwas Neues und absolut Atemberaubendes. Die analog entstandenen Aufnahmen werden mit verschiedenen Chemikalien bearbeitet. Bei dieser Tätigkeit steht vor allem die Langsamkeit der Bewegung im Vordergrund. Diese Technik dient dazu das Unsichtbare Sichtbar zu machen. Die Motive von Alfons Alt erhalten dadurch einen eigenen Charakter, spiegeln und verstärken bestimmte, teils archetypische, Assoziationen wieder."


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FREILER / HORAKOVA + MAURER 20/06/2012
fotohof salzburg
ausstellung 15. juni 2012 bis 28. juli 2012

Thomas Freiler  "Versuchsanordnungen"
Leiter des Labors für Fotografie an der Akademie der bildenden Künste Wien.
1962 geboren in Krumbach/A
lebt in Wien

"Eine Ausstellung als Versuchsanordnung, in der die Fotografie über sich selbst Auskunft gibt und als Sammlung und Argumentation sich selbst reflektierend befragt. Thomas Freiler nähert sich dem Medium einerseits von der Seite ihrer naturwissenschaftlichen Voraussetzungen und apparativen Konstruktionen und andererseits hinsichtlich ihres Gebrauchs und der Kontexte."

Horakova + Maurer  "BUFET"
Tamara Horakova

Künstlerin
1947 geboren in Havlickuv Brod/CSSR
lebt in Wien
Ewald Maurer
Künstler
1947 geboren in Fürstenfeld/A
lebt in Wien

"Ausgehend vom Katalogbuch BUFET (Edition Camera Austria 1993) werden Test-Polaroids und eine Fotoarbeit aus der Installation „Černá Pole" im Haus Tugenhat (Ludwig Mies van der Rohe) in Brünn gezeigt.


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TORSTEN ANDREAS HOFFMANN 08/05/2012
leica galerie salzburg
ausstellung 4. mai 2012 bis 20. juni 2012

T. A. Hoffmann  "Fotografische Paarungen"
Photograph
1956 geboren in Düsseldorf/D
lebt in Kelkheim bei Frankfurt/D

"Torsten Andreas Hoffmann studierte Kunstpädagogik mit Schwerpunkt Fotografie. Fotoreisen führten ihn u.a. nach Indien, Mexiko, Nepal, in die Türkei, die USA, die Sahara und die Arab. Emirate. In zahlreichen Ausstellungen und Publikationen (über 20 Bildbände) waren seine Arbeiten zu sehen. Magazine wie Geo, Merian, Chrismon, Photographie, Schwarzweiss, mare u.a., aber auch internationale Magazine haben seine Arbeiten veröffentlicht. Er ist Mitglied der Münchner Bildagentur LOOK, des BBK Frankfurt und der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPH).
International bekannt geworden ist sein im Kunstverlag Weingarten erschienener Bildband »New York, New York«, eine subtile Auseinandersetzung mit dem 11. September 2001, in dem genau dieselben Blickwinkel gezeigt werden. Mit seinem 2001 im Verlag Photographie erschienen Buch »Workshop kreative Schwarzweiß-Fotografie« begann sein Weg als Didakter."


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JOSEF WOLFGANG MAYER 10/05/2012
galerie dieterle & partner rosenheim/D
ausstellung 30. april 2012 bis 16. juni 2012

Josef Wolfgang Mayer "Berlin-Sights & Signs"
Photograph
1948 geboren in Oberbayern/D
lebt in Berlin/D

"Zeichen der Zeit hält Josef Wolfgang Mayer seit vielen Jahren mit der Großbildkamera fest.Die Ausstellung unter dem Titel „Berlin – Sights & Signs" zeigt fotografische Ansichten der Bundeshauptstadt, die in keinem Reiseführer zu sehen sind: Straßenzüge und Orte, die trotz ihrer Menschenleere auf Spuren ihrer Bewohner und Besucher hinweisen. Die auf den ersten Blick vermeintlich banalen Ausschnitte der Metropole entwickeln aufgrund Mayers unpathetischer Bildkompositionen und Farbdramaturgie eine eigene Poesie.
Die Ausstellung in der Galerie Dieterle + Partner, An der Burgermühle 4 in Rosenheim/D, ist bis zum 16. Juni dienstags bis donnerstags von 14 bis 17 Uhr sowie freitags von 10 bis 13 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 08031/88 737 99 zu sehen."


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INGE MORATH AWARD 20/04/2012
fotohof salzburg
ausstellung 19. april 2012 bis 6. juni 2012

"To take pictures had become a necessity and I did not want to forgo it for anything." Inge Morath

Olivia Arthur  "The Middle Distance"
Photographin / Inge Morath Preisträgerin 2007
1980 geboren in London/UK
lebt in London
Emily Schiffer  "Cheyenne River"
Photographin / Inge Morath Preisträgerin 2009
1980 geboren in Masachusetts/USA
lebt in Brooklyn New York/USA
Zhe Chen  "Bees"
Photographin / Inge Morath Preisträgerin 2011
1989 geboren in Bejiing/CHINA
lebt in Los Angeles/USA
Lurdes R. Basoli  "Caracas. Echoes from Heaven"
Photographin / Inge Morath Preisträgerin 2010
1981 geboren in Granollers/SPAIN
lebt in Barcelona und San Sebastian/SPAIN

"Die zweite Ausstellung im neuen Fotohof am Inge-Morath-Platz ist vier Preisträgerinnen des „Inge Morath Award" gewidmet. In der Bibliothek werden Fotografien des ersten bedeutenden Fotobildbandes von Inge Morath über Spanien aus dem Jahr 1955 gezeigt.

Der „Inge Morath Award" wird seit dem Tod von Inge Morath im Jahr 2002 in Erinnerung an diese legendäre Magnum Fotografin vergeben. Er wird gemeinsam von der „Inge Morath Foundation" und der Agentur „Magnum" ausgelobt und von Mitgliedern der Agentur juriert.
Die besonderen Anforderungen dieses Preises bestehen darin, dass er für Fotografinnen unter 30 Jahren reserviert ist; er soll helfen, ein bislang nicht publiziertes Werk fertigzustellen. Seit seiner ersten Vergabe hat dieser Preis international eine hohe Reputation und ist für die Preisträgerinnen oft das Eintrittsticket in eine fotografische Karriere zwischen journalistischer Fotografie und künstlerischem Anspruch."


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THORSTEN OVERGAARD 26/03/2012
leica galerie salzburg
ausstellung 22.märz bis 28.april.2012

Thorsten Overgaard  "We the People"
Photograph
1965 geboren in Arhus/Denmark

"Ein wesentlicher Teil ein Künstler zu sein, besteht darin seine eigenen Vision aufrechtzuerhalten und sie zu einer Realität werden zu lassen - trotz allem, was andere denken" Thorsten Overgaard.

"In der Ausstellung „We The People" zeigt der dänische Leica Fotograf Thorsten Overgaard 68 seiner ausgewählten Fotografien. Diese sind zwischen 2008 und 2011 u.a. in Dänemark, London, Berlin, New York, Hong Kong und Sydney entstanden.
Alltagsituationen werden von Overgaard zu einem beeindruckenden Bild komponiert. Backstage bei einer Fashion Week, einem Abendessen zu zweit oder ein Leser, tief versunken in seine Lektüre - wenn wir die Personen auf seinen Bildern betrachten, dürfen wir an intimen Situationen, Freude und Leid teilhaben. Der Mensch als Individuum ist Overgaard wichtig und genau das spiegelt er auch gekonnt in seinen Bildern wieder."

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PATRICK SCHAUDY 16/02/2012
ArtPort galerie salzburg airport
ausstellung 16. februar 2012 bis 15. april 2012

Patrick Schaudy "beijing pinhole"
Photograph
1976 geboren in Graz/Austria
lebt und arbeitet in Salzburg/Austria

"Peking hat viele Gesichter. Das Leben in dieser Stadt hat ebenso viele Geschwindigkeiten. Die Arbeit mit der Lochkamera reagiert auf diesen Umstand. Die langen Belichtungszeiten der Kamera halten nicht den entscheidenden Moment fest, sondern dehnen ihn in die Dauer der Zeit. In den Zeit-Räumen, die Nadelloch-Fotografien erzeugen, zeigen sich Schichtungen von Zeit, Veränderungen und Geschwindigkeit - manches hinterlässt sichtbare Spuren, andres verschwindet in der Zeit und bleibt verborgen."

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DIRK BRAECKMAN 27/02/2012
fotohof salzburg
ausstellung 24. februar 2012 bis 7. april 2012

Dirk Braeckman
Photograph
1958 geboren in Eeklo/Belgien
lebt und arbeitet in Gent/Belgien

"Dirk Braeckmans Fotografien zeigen Innenwelten. Meist sind es Interieurs, Durchblicke, manchmal menschliche Figuren, oft Akte, immer wieder als Fragmente. Die Bilder sind in ein geheimnisvolles Dunkel getaucht und ergeben einen intimen Kosmos, dessen Gesetze vielleicht auch in der Tradition des belgischen Surrealismus wurzeln.
Die Räume, oft menschenleer, möbliert mit Sesseln, Sofas und Betten verdichtet Braeckman in seinen Bildern
zu einer düsteren Atmosphäre existenziellen Ausgesetzt-Seins. Seine Welt ist von einer latenten erotischen Spannung getragen, auch in Bildern, in denen die menschliche Figur abwesend ist."

Der Fotohof präsentiert sich ab dem 24.Februar 2012 am Inge-Morath-Platz 1-3 im Salzburger Stadtteil Lehen.
Wir gratulieren zu den neuen Räumlichkeiten!

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STEFAN PFEIFFER 29/01/2012
leica galerie salzburg
ausstellung 27. jänner 2012 bis 17. märz 2012

Stefan Pfeiffer  "Formen, Farben & Strukturen"
Photograph
1981 geboren in Salzburg/Austria

"Die erstaunliche Vegetation Neuseelands, die Unterwasserwelt Australiens oder Gebirgszüge Europas. - Stefan Pfeiffer stellt bekannte Naturphänomene in ein neues Licht und verleiht ihnen einen abstrakten und kunstvollen Charakter. Mit viel Liebe fürs Detail fotografiert er seit seinem 15. Lebensjahr ein großes Spektrum an unterschiedlichsten Motiven. Diese reichen von klassischer Schwarz-Weiß Fotografie bis hin zum Abstrakten. Dabei sieht der Betrachter den persönlichen Ausdruck. Nichts wurde dem Zufall überlassen und alles mit Bedacht aufgenommen.

Erstmals, in der Leica Galerie Salzburg, ist ein Foto auch als eigenständiges Kunstobjekt zu sehen. Es handelt sich um ein hinterleuchtetes Bild, welches auf einem Sockel fixiert ist. Das Bild stammt aus der Serie „Bunter Regen". Seine Arbeiten sind in geringer Stückzahl von 5 limitiert."

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GÜNTHER NUSSBAUMER 13/02/2012
museumspavillon mirabellgarten salzburg
ausstellung 9.februar 2012 bis 3. märz 2012

Günther Nussbaumer  "Retrospektive"
Maler
1952 geboren in St.Johann im Pongau/Austria

Zu seinem 60. Geburtstag sind dem Salzburger Künstler Günther Nussbaumer zwei Jubiläumsausstellungen gewidmet. Ein Querschnitt durch 30 Jahre Malerei ist im Pavillon im Mirabellgarten zu sehen, Druckgrafiken in der Neuhauser Kunstmühle.

„Das Reisen ist eigentlich die Quelle meiner künstlerischen Inspiration. Ich lebe hier in Salzburg in einer wunderschönen Stadt, zu der mir aber nicht viel einfällt. Zu Mozart habe ich viel gemacht, die Stadt selber ist vielleicht ein bisschen zu schön"

Im Museumspavillon sind Arbeiten zu sehen, die unter anderem in Minnesota (USA) entstanden sind.

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CHARLES FREGER 07/12/2011
fotohof galerie salzburg
ausstellung 2.dezember 2011 bis 21.jänner 2012

Charles Freger  "Wilder Mann"
Photograph
1975 geboren in Bourges/France

" Charles Fréger wird als eines der größten Talente der zeitgenössischen europäischen Photographie gehandelt. Seine Arbeit, die sich ausschließlich dem Portrait widmet, gilt in diesem Genre als bahnbrechend.
Inspiriert von  Krampusläufen in und um Salzburg im Jahr 2009, begann Fréger eine europaweite, achtzehn Länder umfassende Recherche zu ähnlichen rituellen Handlungen und heidnischen Traditionen, die sich mit Jahreszeiten,  Fruchtbarkeitsritualen, sowie Leben und Tod beschäftigen.

Sein aktuelles fotografisches Werk befasst sich mit der Thematik des "Wilden Mannes” und der damit verbundenen sichtbaren Transformation vom Mensch zum Ungeheuer - ein kul-turelles Phänomen, das seit Jahrhunderten in vielen europäischen Völkern mythologisch verankert ist. Es ist das Fremde, das unsere zivilisatorische Lebensorganisation schockie-rend unterläuft, da es sich weder klassifizieren noch domestizieren lässt. „Es gibt uns eine Ahnung davon, dass unsere stabilen ästhetischen, intellektuellen und zivilisatorischen Zu-richtungen nur Tünche über den zerklüfteten Formationen unserer rätselhaften und ab-gründigen Existenz" (Dr. Matthias Burchardt). "

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CLAIRE YAFFA 03/10/2011
leica galerie salzburg
ausstellung 30.september bis 12.november 2011

Claire Yaffa  "I dreamed a dream"
Photographin
1935 geboren in Amerika
lebt und arbeitet in New York

" Claire Yaffa wirft einen sehr tiefgehenden und zugleich sensiblen Blick
auf ihre Umwelt indem sie das Spiel von Licht und Schatten, aus denen
sehr feminine, fließende Formen entstehen, das Inventar eines
Antiquitätenladens, oder einzelne Momente eines Lebens, welche meist
unbemerkt viel zu schnell an uns vorüberziehen, ablichtet. Dabei
entstehen sehr wirkungsvolle und berührende Fotografien.
"

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
LIES MACULAN 18/08/2011
leica galerie salzburg
ausstellung 12.august bis 24.september 2011  "PhotoSkulpturen"

Lies Maculan 
Photographin
1977 geboren in Wien
lebt und arbeitet in Wien und NewYork

" Das Individuum, sein Lebensraum und Streben nach Glück stehen im
Mittelpunkt von Lies Maculans Arbeit. Die großformatigen Fotografien
erreichen durch den Wegfall jeglichen Hintergrunds bildhauerische
Dimensionen und werden zu symbolhaften Monumenten des Alltäglichen.
"


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
PAUL CHING-BOR 07/08/2011
neuhauser kunstmühle
ausstellung 30.juli bis 10.september 2011

Paul Ching-Bor
1963 geboren in Guangzhou-Südchina
lebt und arbeitet in New York City

" Paul Ching-Bor wählte für seine Arbeiten das Medium der Wasserfarbe, aber das Ergebnis ist überaschend. Nichts haben seine Werke mit den üblichen Charakteristika dieser Technik gemeinsam. Aus der Chinesischen Tradition kommend wandelt sich dieses Medium unter seinen Händen zu einer besonders starken, expressionistischen Ausdrucksweise.."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
XIAO HUI WANG 16/08/2011

Xiao Hui Wang
Photographin und Buchautorin
1957 geboren in Tianjin China
lebt und arbeitet in Deutschland und China

"Die derzeit bekannteste und aufregendste Fotografin der Gegenwart – Xiao
Hui Wang. Als „eine von Hundertmillionen" verkörpert Xiao Hui Wang die
chinesische Vollendung von Geist, Ausdruckskraft und Kultur."
Newsletter, 07.09.2000


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
KURT KAINDL 10/07/2011
ArtPort galerie salzburg airport
ausstellung 30.juni bis september 2011

Kurt Kaindl  "Die unbekannten Europäer"

"Porträts aus dem Projekt „Die unbekannten Europäer"
Fotografien der Aromunen, Sepharden, Gottscheer, Arbereshe, Sorben, Degesi, Assyrer, Memeldeutschen, Tartaren, Zipser, Zimbern und Schwarzmeerdeutschen.
Auf zahlreichen Reisen in den Jahren 1999 bis 2006, die sie von Schweden bis in die Ukraine und von Litauen bis nach Italien geführt haben, besuchten der Schriftsteller Karl-Markus Gauß und der Fotograf Kurt Kaindl Angehörige europäischer Minderheiten. Für die Ausstellung am Salzburger Flughafen hat Kurt Kaindl eine Auswahl von Porträts dieser oftmals bedrohten Volksgruppen zusammengestellt"

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
MANUEL PANDALIS 15/04/2011
leica galerie salzburg
ausstellung 15.april bis 22.juni 2011

Manuel Pandalis  "pure"

" Seine models werden ganz ohne make-up abgelichtet. Ihr blick versetzt
den betrachter in einen nahezu hypnotischen zustand, der durch die größe
der abbildung und extreme schärfe der Leica S2, zusätzlich noch
verstärkt wird. Die natürliche schönheit zusammen mit kleinen „makeln",
wie sommersprossen oder abstehenden ohren, ist ein zusätzlicher faktor,
der zum verweilen und betrachten einlädt. Direkt, ehrlich, pur!

Für Manuel Pandalis zählt allein das individuum und nicht das model als projektion- oder werbefläche.
"

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
FOTOHOF 6/05/2011
fotohof galerie salzburg
ausstellung 6.mai bis 18.juni 2011

Eva Schlegel / geboren 1960
Franz Graf / geboren 1954
Manfred Wakolbinger / geboren 1952

" der fotohof präsentiert drei bildende künstlerInnen der mittleren generation, in deren multimedialem
werk
die fotografie eine bedeutende rolle spielt. in ihrer gemeinsamen präsentation zeigt sich jener
für die
entwicklung des mediums so wichtige strang der künstlerfotografie ("kunst als fotografie"). "

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
Kurt Kaindl 29/04/2011
eboran galerie salzburg
ausstellung 29.april bis 20.mai 2011

Kurt Kaindl  "Reisen ins Niemandsland"

" In seiner Fotoreportage "Reisen im Niemandsland. Von Lübeck bis
Triest - Fotografien von Kurt Kaindl entlang des ehemaligen Eisernen
Vorhangs" folgt der Fotograf der innereuropäischen Grenzlinie und
porträtiert eine Generation nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, die
kaum mehr eine Vorstellung von der Bedeutung dieser Grenze und v.a. vom
großen Einfluss ihres Verschwindens auf die europäische Entwicklung hat.
Methodisch
konzentriert er sich auf die Schwarz-weiß-Fotografie und porträtiert
nicht nur die Menschen, sondern auch die Landschaft und Architektur des
ehemaligen Niemandslandes, das noch immer nicht zur "Normalität" des
Umlandes zurückgefunden hat. Ergänzt werden die Bilder durch
ausführliche Bildtexte.
"

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
THOMAS HÖPKER 28/01/2011
leica galerie salzburg
ausstellung 28.januar bis 12.märz 2011

Thomas Höpker / geboren 1936

"Nichts ist interessanter als die Wirklichkeit"

geboren 1936 in München, lebt als Fotograf und Dokumentarfilm - Regisseur
in Berlin und New York. Im Jahr 1989 wurde Höpker als erster Deutscher
in die rennomierte Fotoagentur Magnum aufgenommen.
Von 2003 bis 2006 war er Präsident der Agentur.
Er begann seine Karriere 1960 bei der "Münchner Illustrierten" und arbeitete
anschließend als Korrespondent und später als Art Director für den "stern"
in Ostberlin und New York. Von 1978 bis 1981 war er für Fotografie und
Gestaltung der amerikanischen Ausgabe von "Geo" verantwortlich.


photographie bernhard müller / rollei 6x6 TMAX 400