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FRANCOIS FONTAINE | JULIEN MIGNOT 06.Mar.2017
Leica Galerie Salzburg
Ausstellung 3. März bis 1. April 2017

"IM LICHT DER SCHEINWERFER"

Julien Mignot "Les Invisibles"
Photograph
1981 geboren in Clermont-Ferrand/F
lebt und arbeitet in Paris/F

Francois Fontaine "Silenzio!"
Photograph
1968 geboren in Paris/F
lebt und arbeitet in
Paris/F

"Die Leica Galerie Salzburg präsentiert vom 3. März bis zum 1. April 2017 beeindruckende Aufnahmen von Mary Ellen Mark, François Fontaine, Julien Mignot & Camille Rousseau.
Alle Fotografen haben das Genre „Film" als gemeinsamen Nenner und auf ihre ganz individuelle künstlerische Art und Weise interpretiert.

Keine Geringeren als Alfred Hitchcock, Wim Wenders und Pedro Almodovar standen Pate, als François Fontaine seinen lang gehegten Wunsch realisierte, eine Arbeit über das Kino zu machen. Für seine Fotostrecke„Silenzio!" hat er zahlreiche Filme gesichtet, ganz persönliche Lieblingsfilme und solche, die Geschichte schrieben. Dabei hat er ikonenhaft komponierte Filmstills gefunden ebenso wie kunstvoll ausgeleuchtete Sets. Im Untertitel nennt der französische Fotograf seine Bildserie „Mémoires du cinema"und meint damit – auf die Filmgeschichte bezogen – die eigene, persönliche Erinnerung und das kollektive Gedächtnis gleichermaßen. Fontaine hat die Motive mit einer Leica CM von dem Bildschirm abfotografiert. Entstanden sind Filmstills – voller Erinnerungen, kinematografischer Zitate und traumverlorener Assoziationen.
Francois Fontaine begann während des Kunstgeschichtsstudiums zu fotografieren und absolvierte zahlreiche Fotoreisen nach Südostasien. 1997 wird seine Arbeit „Phnom-Penh Jails" mit dem Kodak-Preis für kritische Fotografie ausgezeichnet. 2005 war er Finalist des renommierten Leica Oskar Barnack Awards. 2011/12 entstand die Serie „Silenzio!", die 2012 erstmals präsentiert wurde.

Die Fotografien von Julien Mignot spielen mit dem komplexen Verhältnis des Oberflächlichen und des Nichtsichtbaren. Was zeigt ein Porträt? Gibt es etwas hinter der Oberfläche, dass der Betrachter zwar spürt, aber nicht sehen und benennen kann?
Diesen Fragen ist der französische Fotograf auf der Spur, wenn er seine schwarzweißen Aufnahmen gemeinsam mit der Künstlerin Camille Rousseau bearbeitet und die sensiblen Porträts somit zu vielschichtigen Bildern mit geheimnisvollen Botschaften werden. Rätselhafte Zeichen, zarte Lichtspuren, transparente Gebilde legen sich um und über die Motive, ergänzen die Bilder und lassen individuelle Charakterstudien der Porträtierten hervortreten. Dass es sich um prominente Filmstars handelt, die hier gezeigt werden, gibt dem Projekt eine zusätzliche Ebene. Denn gerade die Stars, die stets im Rampenlicht stehen wissen sehr genau wie sie gesehen werden und was sie von sich preisgeben wollen.
Julien Mignot arbeitet für zahlreiche internationale Magazine, vor allem im Bereich der Musikfotografie. Das Projekt „Les Invisibles" brachte ihn zum Film – die Bilder entstanden 2015 während der Internationalen Filmfestspiele von Cannes."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
SIMON ROBERTS 12.Mar.2017
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 10. März bis 22. April 2017

Simon Roberts "Landscape Studies of a Small Island"
Photograph
1974 geboren in  London/GB
lebt und arbeitet in Brighton/GB


"Landscape Studies of a Small Island ist die erste Ausstellung des britischen Fotografen Simon Roberts in Österreich. Roberts ist ein produktiver und international renommierter Fotograf der zeitgenössischen britischen Fotoszene. Die Ausstellung im FOTOHOF gibt einen Überblick zu seinen umfangreichen Bildserien We English, The Election Project und Pierdom.
Nicht wertend und frei von Ironie, begann Roberts 2005, sich mit der Frage auseinander zu setzen, was es für ihn bedeutet, britisch zu sein. Er beschloss, seine Kamera auf sein eigenes Land zu richten, auf die Briten und ihre Landschaft. Das Ergebnis sind diverse Bildserien, welche die politische, soziale und kulturelle britische Landschaft zeigen.  
We English entstand auf einer einjährigen Reise quer durch England, die Simon Roberts im Wohnmobil unternahm; letzteres war dabei mehr als nur ein Transportmittel, es wurde als Aussichtsplattform und der damit erhöhten Perspektive zu einem integralen Bestandteil seiner Arbeit. Für The Election Project wurde Simon Roberts 2010 beauftragt, die Wahlkampagne der britischen Parlamentswahlen zu dokumentieren. Erneut fotografierte er aus der leicht erhöhten Perspektive seines Wohnmobils und verfolgte die beispiellose Vielfalt an politischen Parteien in seinem Land. In Pierdom richtet er seine Aufmerksamkeit auf das Wahrzeichen der britischen Freizeitgestaltung, das Meer. Roberts folgt dem britischen Küstenverlauf und dokumentiert alle 58 Piers in den Bade- und Küstenorten Großbritanniens."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic II"