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ANNELIES SENFTER 19.Aug.2015
galerie eboran salzburg
ausstellung 19. august bis 11. september 2015

Annelies Senfter "inside"
Photographin
1980 geboren in Lienz/A
lebt und arbeitet in Salzburg und Lienz/A

"Die aktuelle Ausstellung in der Galerie Eboran Salzburg präsentiert neue Arbeiten von Annelies Senfter. Es sind Bilder, die sie machen möchte, aber (noch) nicht gemacht hat. Es sind Bilder aus privaten Archiven, die im öffentlichen Raum auftauchen. Es sind eigendynamische Bilder ihrer Kamera, die einem Unfall entstammen. Es sind Bilder, die ihre Nächte und ihre Träume beherrschen. Annelies Senfter nimmt das scheinbar Zufällige, das scheinbar Banale in den Blick und offenbart eine Poesie des Alltags.
Statt Fotografien sind es in der 7-teiligen Textarbeit Asking someone’s permission to take a photograph is a difficult moment. (2012) wohlgewählte präzise Beschreibungen, die das Bild ersetzen oder vielmehr dazu anregen, es im Kopf entstehen zu lassen.
In der Arbeit Found photographs in public space (2012-2014) ist es eine Auswahl von fünf Fotografien, die auf die Stadt Paris verweisen: Ein schwarz-weißes Männerportrait auf dunklem Asphalt mit Fußabdruck oder die aufgehängte Modestrecke einer weiß-gekleideten Frau, die Brautassoziationen hervorruft und mit schwarzen groben Schuhen bricht. Weder forciert Annelies Senfter die Situation, noch manipuliert sie das Material nachträglich.
Die Arbeit Insomnia (2013) hingegen ist eine Referenz auf das Leben in der ländlichen Provinz. Am Rande des dörflichen Sportplatzes sind Jugendliche im Halbdunkel zu erkennen, die sich dort die nächtliche Zeit vertreiben.
18 Mal betätigt die Künstlerin den Auslöser ihrer Kamera in ihrer Tasche nach einem Sturz. Nur um zu sehen, ob sie beschädigt ist. Aus vollkommen schwarzen Bildern werden im Nachhinein Originale, die auf schwarzem Grund eine unterschiedliche Anzahl an weißen Punkten gleich einem Sternensystem offenbaren. In When I close my eyes in the darkness (2013 entsteht eine Arbeit, die wieder auf andere Bilder verweist: Bilder, die mit diesem Film gemacht werden hätten können oder eben auch Bilder, die über das vorhandene Resultat imaginiert werden."


photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"
BENI BISCHOF 06.Aug.2015
Fotohof Galerie Salzburg
Ausstellung 6. August bis 19. September 2015

Beni Bischof "#WTF"
Künstler, Photograph
1976 geboren in  Wildnau/CH
lebt und arbeitet in St. Gallen|CH


"Der Schweizer Künstler Beni Bischof gestaltet in seiner ersten österreichischen Personale den FOTOHOF zu einem überbordenden Erlebnisraum, der tiefe Einblicke in die prozesshafte Arbeitsweise des Künstlers erlaubt. Dada, Arte Povera und Appropriationskunst fungieren als Paten für seine Fotografien, Videos, Texte, Zeichnungen, Malereien und Objekte, die er mit hintergründiger Ironie zu wandfüllenden Collagen und raumgreifenden Installationen verschränkt.

So dienen der schöne Schein des Konsums in den Hochglanzmagazinen wie die schrille Ästhetik der Trivialliteratur als Vorlage für seine von Bildanarchie bestimmten Verwandlungen zu nonkonformen Bildwelten "Beni Bischofs Bildwelt handelt vom prallen Leben, von Jubel und Miseren, von Verwirrtheit und Burlesken, die er allesamt lustvoll in Bild-und Textarbeiten schildert. Sie lassen uns selbst immer wieder im wahrsten Sinne des Wortes über die eigenen Unzulänglichkeiten stolpern" (Nadia Veronese)

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographic"

ELGER ESSER 27.Aug.2015
Galerie Thaddaeus Ropac Salzburg
ausstellung 27. August bis 31. Oktobert 2015

Elger Esser "IRIDES"
Photograph
geboren 1967 in Stuttgart|D
lebt und arbeitet in Düsseldorf/D

"Die Galerie Thaddaeus Ropac zeigt eine Einzelausstellung mit neuen Werken des in Düsseldorf lebenden Fotografen Elger Esser.
Die Ausstellung umfasst zwei Werkzyklen, in denen sich Esser zum einen mit dem Garten des Insektenforschers Jean-Henri Fabre (1823-1915) beschäftigt und sich zum anderen dem Motiv des Sonnenuntergangs widmet. Nachdem Claude Monets Garten in Giverny das Thema der letzten Ausstellung in der Galerie Thaddaeus Ropac in Paris bildete (2011), folgt nun eine weitere Landschaft, auf die ein Weltbild projiziert wird. Leitmotiv der Ausstellung ist hierbei die Iris: Die Iris als Blume, die Iris der Sonne, die Iris der Fotografie.
Essers Werke der Fabre-Serie sind im Garten des bekannten Insektenforschers in Sérignan-du-Comtat im Departement Vaucluse, entstanden. Dort hatte der Forscher und Verfasser der Souvenirs Entomologiques (1879-1907) mit seiner Familie über 30 Jahre bis zu seinem Tod gelebt und sich mit dem Anwesen einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Blick des Betrachters trifft in diesen Werken unmittelbar auf dichten Pflanzenwuchs. Er wird förmlich in die Vegetation und das Dickicht hineingezogen. »Es ist nicht mehr so sehr das Erhabene im Sinne der Romantik, vielmehr offenbart sich das Erhabene nun im Verinnerlichten«, so Elger Esser. Es ist die Projektion einer Vorstellungswelt in die Landschaft, die in den neueren Zyklen immer stärker in den Fokus des Fotografen rückt.
Im Gegensatz dazu kann der Blick des Betrachters bei den Werken aus der Serie der Sonnenuntergänge ungehindert über eine weite Ebene schweifen. Das Gleissende, das Impressionistische ist charakteristisch für diesen Werkzyklus. Hierbei kommt eine neue Technik zur Anwendung, in der Esser erstmals auf versilberte Kupferplatten druckt, die auf einer Konsole ruhend objekthaft an der Wand lehnen."

photographie bernhard müller / mamiya 645 TMAX 400
aus der serie "photographicII"